Wirtschaft

Video: Maximarkt baut "Flaggschiff" in Anif

Der Maximarkt in Anif wird bei laufendem Betrieb neu errichtet. Herzstück im Flagshipstore der Kette wird ein Frischemarkt. 20 Millionen Euro kostet der Neubau.



Mitte April werden vor dem Maximarkt in Anif die Bagger auffahren. Der 1974 eröffnete Einkaufstempel mit jährlich einer Million Kunden ist in die Jahre gekommen und wird in zwei Bauetappen komplett neu errichtet.

Der Markt bleibe für die Kunden während der Bauarbeiten auf einer verkleinerten Verkaufsfläche geöffnet, betonte am Donnerstag in Anif Thomas Schrenk, Geschäftsführer der Verbrauchermarktkette Maximarkt mit fünf Filialen in Oberösterreich und den Märkten in Anif und Bruck in Salzburg. Das Tochterunternehmen von Interspar wird 20 Mill. Euro in das Projekt investieren. Im Herbst 2013 soll der neue Flagshipstore von Maximarkt in Betrieb gehen.

Die Zahl der Mitarbeiter in Anif wird von 159 auf 170 steigen. Während der Bauarbeiten werden zehn Mitarbeiter in anderen Maximärkten beschäftigt, weitere 30 gehen in Bildungskarenz und werden sich bis zur Neueröffnung am bfi weiterqualifizieren. Zusätzlich zum Weiterbildungsgeld des AMS bezahlt das Land Salzburg pro Monat und Mitarbeiter 350 Euro. Der Maximarkt schießt ebenfalls 350 Euro zu.

Wie bei den Märkten in Bruck, Wels und Vöcklabruck werde der markante rote Bügel mit den abgerundeten Ecken das Markenzeichen des Neubaus sein, sagte Architekt Andrei Florian von der ATP Planungs GmbH Innsbruck. Der neue Markt werde wie ein leichtes Zelt am Fuß des Untersberges wirken.

Die 6000 Quadratmeter große Verkaufsfläche wird zur Gänze im Erdgeschoß untergebracht und durch zwei Eingänge erreichbar sein. Herzstück wird der Frischemarkt mit einem großen Angebot an Obst, Gemüse, Fleisch, Feinkost sowie Fisch und Meeresfrüchten. Der Frischemarkt und das Restaurant mit Terrasse sollen im März 2013 fertig sein.

Das ökologisch durchdachte Konzept trage der Klimabündnisgemeinde Anif Rechnung, sagte Bürgermeister Hans Krüger. Der Familienmarkt habe große Bedeutung für die Anifer. Um auch den älteren Bürgern gerecht zu werden, sei man aber auf der Suche nach einem weiteren Nahversorger im Ort.

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