Wo ein Wille ist, da werden kreative Lösungen gefunden

Während auf Bundesebene noch heftig diskutiert und gestritten wird, zeigt Salzburg vor, wie es geht. Alle Akteure an einen Tisch bringen, reden, Lösungen finden und umsetzen.

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Standpunkt Karin Portenkirchner

Der drohende Ärztemangel war offenbar ein großer Anreiz für die gesundheitspolitischen Akteure, an einem Strang zu ziehen. SPÖ und ÖVP sind einer Meinung, auf dem Podium der Arbeiterkammer saß am Donnerstag mit Ex-Gemeindebundpräsident Helmut Mödlhammer ein eingefleischter ÖVP-Politiker. Das hat Seltenheitswert.

Gebietskrankenkasse, Ärztekammer und Land haben bereits im März eine gemeinsame Erklärung abgegeben, dass sie für Primärversorgungsmodelle sind, wenn diese von Ärzten und nicht gewinnorientierten Firmen geleitet werden.

Viele - vor allem kleine - Gemeinden fürchten, in Zukunft keinen Hausarzt mehr zu finden. Wenn sich die Primärversorgungsmodelle so umsetzen lassen, wie sie auf dem Papier stehen, dann wären diese Ängste ein ganzes Stück weniger real. Der erste Schritt ist jedenfalls getan.

Aufgerufen am 23.10.2018 um 11:12 auf https://www.sn.at/salzburg/wo-ein-wille-ist-da-werden-kreative-loesungen-gefunden-12613348

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