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Salzburger Festspiele

Aus Stücken wächst ein Werk

Kunstköpfe. Mit einfachen Materialien hat Marisa Merz, die einzige Frau der Arte Povera, reiche Kunst geschaffen.

Marisa Merz, „Ohne Titel“, ohne Datierung. SN/museum der moderne/fondazione merz/renato ghiazza
Marisa Merz, „Ohne Titel“, ohne Datierung.

Ein grobmaschiges Netz hält die Teile des Kopfs zusammen. Auch das Gesicht hat keinen feinen Schliff, sondern eine raue Oberfläche.
Die Lippen wirken spröde, trotz ihres Glanzes. Blattgold ist das einzige wertvolle Material, das Marisa Merz für ihre Kopfskulptur benutzt hat. Zum Großteil ist das kleine Objekt aus ungebranntem Ton, Kupferdraht und Reißnägeln geformt. Trotzdem strahlt es eine zerbrechliche Feinheit aus: Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile. Nur einen Namen hat die Skulptur nicht.

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Aufgerufen am 05.12.2021 um 09:38 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/aus-stuecken-waechst-ein-werk-36866845