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Salzburger Festspiele

Die Salzburger Festspiele haben bereits viele Gesichter

Ein Zaubersingspiel und ein musikdramatischer Thriller: Die ersten beiden Opernpremieren des Salzburger Festspielsommers bescheren zwei Meisterwerke des Genres.

Am Freitag feiert die Neuinszenierung der "Zauberflöte" von Wolfgang Amadé Mozart im Großen Festspielhaus Premiere. Regisseurin Lydia Steier hat eine Erzählerfigur eingeführt: Klaus Maria Brandauer führt drei Knaben großväterlich durch die märchenhafte Geschichte. Matthias Goerne singt den Sarastro, dessen Tempel der Weisheit hier im Zirkusambiente verortet wird. Mauro Peter und Christiane Karg verkörpern Tamino und Pamina. Am Pult der Wiener Philharmoniker steht der griechische Dirigent Constantinos Carydis.

Dem folgt am Samstag Romeo Castelluccis mit Spannung erwartete Deutung der "Salome" von Richard Strauss. Der Regisseur und Ausstatter in Personalunion hat die Arkaden in der Felsenreitschule zumauern lassen, um dieses Schlüsselwerk der Moderne als "Tragödie der Blicke" zu präsentieren. In der Titelrolle ist Asmik Grigorian zu erleben, Franz Welser-Möst dirigiert die Wiener Philharmoniker.

Wenig verwunderlich: Beide Produktionen sind ausverkauft. ORF 2 schafft Abhilfe und überträgt am Samstag die Oper "Salome" live-zeitversetzt um 22 Uhr. Dem folgt "Die Zauberflöte" am 4. August um 20.15 Uhr.

Wem das Wohnzimmer für solchen Operngenuss zu klein ist, der hat die Möglichkeit, "Salome" am 29. Juli sowie "Die Zauberflöte" am 4. und am 12. August bei den "Festspielnächten" auf dem Salzburger Kapitelplatz zu sehen.
Auf sn.at gibt es eine Online-"Nachtkritik" jeweils am Morgen nach der Premiere.

Aufgerufen am 02.12.2021 um 03:19 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/die-salzburger-festspiele-haben-bereits-viele-gesichter-36954037

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