Salzburger Festspiele

Ein Festspielfotograf, dem die Promis egal sind

Günther Sturm fotografiert bei den Festspielen das Publikum - und nicht die Society. Auch wenn sich im Archiv Fotos eines US-Präsidenten finden.

In den Sommermonaten immer im Festspielbezirk unterwegs: Günther Sturm mit seiner Kamera. SN/franz neumayr
In den Sommermonaten immer im Festspielbezirk unterwegs: Günther Sturm mit seiner Kamera.

Einst ging er hier zur Schule: "Mein Bruder und ich haben in der Hofstallgasse die Volksschule besucht", erzählt Günther Sturm schmunzelnd. Dass er in der Festspielzeit fast jeden Abend am selben Ort verbringe, sei ein lustiger Zufall.

Sturm konzentriert sich seit Jahrzehnten auf die Festspielgäste in den Spielstätten. Vor den Aufführungen und in den Pausen rückt der Fotograf das Publikum ins rechte Licht. Bewusst fotografiert er dabei nicht die bekannten Gesichter der High Society. "Für mich war das eine gute, richtige Entscheidung. Wie ein Paparazzo Prominente zu jagen gefällt mir einfach nicht", sagt der Stadt-Salzburger, der seit 47 Jahren als Fotograf tätig ist.

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