Salzburger Festspiele

Ein Mensch tritt auf, nicht Gottes Sohn

Beethovens Oratorium "Christus am Ölberge" in der Mozartmatinee.

Riccardo Minasi (M.) leitete die erste Mozartmatinee. SN/salzburger festspiele/marco borelli
Riccardo Minasi (M.) leitete die erste Mozartmatinee.

Christus, voller Zweifel und Ängste, hadert angesichts des nahenden Todes mit seinem Schicksal. Sein Kampf mit dem Unausweichlichen und sein Ringen mit dem Willen des Vaters haben nichts souverän "Göttliches". Der 33-jährige Ludwig van Beethoven schildert in seinem Oratorium "Christus am Ölberge", dem Hauptwerk der ersten Mozartmatinee, Leiden und Zwiespalt, wie sie uns allen gegeben sind. Sein Christus ist ein Heldentenor, in dem schon vieles von Florestan im "Fidelio" angelegt scheint. Benjamin Bruns hatte in der so kantigen, leidenschaftlichen wie ...

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