Salzburger Festspiele

"Elektra"-Premiere bei den Salzburger Festspielen: Die Last des Glücks wiegt schwer

Endlich wieder Oper: Die Salzburger Festspiele starteten mit einer eleganten "Elektra" voller Zwischentöne. Im Zentrum der umjubelten Neuinszenierung standen drei starke Frauen - und die Wiener Philharmoniker unter Franz Welser-Möst.

"Nicht ich, nicht ich! Er ist der Dämon", murmelt Klytämnestra ins Mikrofon. Nicht der prägnante, markerschütternde Fortissimo-Akkord einer Hundertschaft an Orchestermusikern setzt die Familientragödie im nachtschwarzen Mykene in Bewegung. Elektras Mutter, Hassobjekt und Mörderin, ergreift das Wort. Klytämnestra rechtfertigt sich, ...

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