Salzburger Festspiele

Festspiele: 140.000 Kristalle für Anna Netrebko

Am Sonntag ging der Veranstaltungsreigen weiter. Anna Netrebko sang im Großen Festspielhaus

Die wichtigsten Utensilien waren im Festspielhaus. Während sich nämlich Anna Netrebko für ihren Auftritt in der konzertanten Oper "Adriana Lecouvreur" im Festspielhaus in eines der drei mit insgesamt 140.000 Swarovski-Kristallen bestickten Kleider begab, steckte die Gastgeberin Nadja Swarovski im Stau. Erst als die mahnende Glocke zum dritten Mal zum Beginn der Vorstellung läutete, traf sie beim Festspielhaus ein.

Eine bunte Schar ihrer Gäste genoss bereits zuvor den obligaten Empfang der Tiroler Schmuckschmiede. Unter ihnen Barbara Becker, Opernballorganisatorin Maria Großbauer ("Ich genieße Salzburg, ein wenig Zeit für meinen Sohn und den Schwimmkurs bleibt mir neben den Festspielen dennoch"), die Schauspieler Sunnyi Melles, Graf Friedrich von Thun mit Sohn Max, Botschafter Trevor Trainer und seine Vorgängerin Alexa Wesner.

Gleich nebenan lud Siemens-Boss Wolfgang Hesoun zum Sponsorempfang. Smalltalk Nummer eins dort: 50 Jahre Mondlandung mit einem erfahrenen Gast - Austronaut Franz Viehböck. Weiters mit dabei: Josef Pröll, Altkanzler Franz Vranitzky, Ex-Ministerin Margarete Schramböck, Altbundespräsident Heinz Fischer und Medienmanager Gerhard Zeiler.

Zurück zur Anna Netrebko und Yusif Eyvazov - sie treten heuer drei Mal gemeinsam in Salzburg auf, ehe es nach Bayreuth geht, wo Netrebko vier Mal in der Wagner-Oper "Lohengrin" als Elsa einen Sangesmarathon mit mehr als vier Stunden hinlegt. Sie enttäuschte gut 1000 Schaulustige vor dem Festspielhaus am Sonntag ein wenig, denn sie huschte ungesehen zum Auftritt. Drinnen allerdings wartete auf Netrebko tobender Applaus von 2500 Besuchern im seit Langem ausverkauften Haus.

Quelle: SN

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