Salzburger Festspiele

Festspiele haben dem Kleinmut zu trotzen

Elisabeth Orth erzeugte mit Gedichten, Briefen und Essays jene Schwingungen, die zu Festspielen in Salzburg animiert haben.

Elisabeth Orth bei ihrer Rede zum Jahrhundert bei den Salzburger Festspielen. SN/sn
Elisabeth Orth bei ihrer Rede zum Jahrhundert bei den Salzburger Festspielen.

"Meine kleine Seele, sei still", ermahnte Elisabeth Orth mit einem Hauch jenes unterdrückten Weinens, das Hugo von Hofmannsthal drei Zeilen zuvor erwähnt hatte. Sodann brachte die Doyenne des Burgtheaters die wundersamen Verheißungen in diesem Gedicht des 19-jährigen Hofmannsthal zum Erblühen, mit denen diese kleinmütige Seele wieder animiert werden sollte: Mit hoher Stimme verführte Elisabeth Orth zu "Ballspiel und Grazie", zu "jauchzender Schönheit", zu "Gärten, wo Rosen und Efeu verwildern", und zu allerlei "prunkenden, duftenden Dingen" und fiel mit dem "Ich ...

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