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Salzburger Festspiele

Grigory Sokolov im Großen Festspielhaus: Seine Majestät lassen bitten

Grigory Sokolov sucht das Erhabene in der Klaviermusik von Chopin und Rachmaninow.

Grigory Sokolov, ganz in seine Kunst versunken. SN/sf/marco borrelli
Grigory Sokolov, ganz in seine Kunst versunken.

"Maestoso" ist ein dehnbarer Begriff. Die Vortragsbezeichnung zielt auf das Majestätische einer Komposition. In welchem Tempo sich die Musik vorwärtsbewegt, bleibt freilich offen.

Grigory Sokolov formt das Erhabene ohne Eile. Ein gehetzter König würde ein seltsames Bild abgegeben. Die As-Dur-Polonaise von Frédéric Chopin hält der russische Pianist - ganz im Gegensatz etwa zur heißblütigen Interpretation einer Martha Argerich - stets emotional unter Kontrolle. In gemessenem Tempo meißelt Sokolov am Donnerstag im Großen Festspielhaus das Aufwärts-Glissando, üblicherweise eine einzige ...

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Aufgerufen am 17.10.2021 um 12:02 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/grigory-sokolov-im-grossen-festspielhaus-seine-majestaet-lassen-bitten-107659543