Kritik

"Die Empörten" bei den Salzburger Festspielen - wir sitzen alle auf Leichen

Die letzte Schauspielpremiere der diesjährigen Salzburger Festspiele mündet in einer skurrilen, finsteren Komödie, die unweigerlich auf die politische Gegenwart referenziert. "Die Empörten" im Stück von Theresia Walser fordern einen Namen. Doch das Gesicht der Leiche, die gleichzeitig Opfer und Täter ist, ist nicht mehr zu erkennen. Und den Namen will man auf keinen Fall preisgeben, zu viel steht für "Die Da-oben" auf dem Spiel.

Corinna und ihr Bruder Anton tun sich sichtlich schwer damit, den Leichensack auf die Bühne zu hieven. "Nicht nach unten", schreit Corinna, doch schon landen sie alle drei auf dem Boden im Rathaus von Irbertsheim. Ein Fuß der Leiche lugt ...

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Aufgerufen am 14.07.2020 um 06:35 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/kritik-die-empoerten-bei-den-salzburger-festspielen-wir-sitzen-alle-auf-leichen-75013009