Kritik

"Jugend ohne Gott" bei den Salzburger Festspielen: Ein argloser Lehrer kommt in Bedrängnis

Zweite Schauspielpremiere bei den Salzburger Festspielen: Nur der Hinweis, dass "Afrikaner doch auch Menschen" seien, verwickelt einen Lehrer in einen lebensgefährlich werdenden Konflikt mit einigen radikalisierten Schülern.

Der Lehrer hat sich angepasst. So lässt sich deuten, dass der Hauptdarsteller von "Jugend ohne Gott" zu Beginn der Aufführung im Publikum sitzt. Als der Schauspieler Jörg Hartmann von einer vorderen Reihe des Parketts hinaufgeht, begibt er sich in ein Zwischenreich: Er ist schon in seiner Lehrerrolle, doch noch nicht in Ödön von Horváths dramatisiertem Roman.

Er ist schon auf der Bühne, doch sein Kostüm wird er erst später anziehen. Er wirkt wie ein Spielansager an der Rampe, ...

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 09:43 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/kritik-jugend-ohne-gott-bei-den-salzburger-festspielen-ein-argloser-lehrer-kommt-in-bedraengnis-74069356