Salzburger Festspiele

Medea gilt als die erste Feministin

Drei resolute Frauen blicken auf die mythische Gestalt, von der jene Oper handelt, die bei den Salzburger Festspielen aufgeführt wird.

Elena Stikhina als Médée und Pavel Cernoch als Jason in der Neuproduktion der Salzburger Festspiele. SN/APA/BARBARA GINDL
Elena Stikhina als Médée und Pavel Cernoch als Jason in der Neuproduktion der Salzburger Festspiele.

Kann eine Mörderin für irgendetwas Vorbild sein? Und gar: Lässt sich über eine mordende Mutter irgendein moralisch gutes Fazit ziehen? Nicht bloß eine, sogar viele faszinierende Seiten der Kindermörderin Medea wurden am Dienstag beim ersten von heuer drei Festspiel-Symposien erläutert. Dieses war der Titelfigur der Oper "Médée" gewidmet, die am Dienstagabend Premiere hatte.

Es begann mit einer denkwürdigen Erklärung der Präsidentin der Salzburger Festspiele: In dieser Führungsposition wolle sie für andere Frauen "Mutmacherin" sein, um "für uns Frauen ...

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 11:59 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/medea-gilt-als-die-erste-feministin-74147647