Salzburger Festspiele

Orphée oder: Ein Mythos wird zur Travestie

"Orphée aux enfers". Die Salzburger Festspiele widmen sich der angeblich leichten Muse. Jacques Offenbach ist schwer genug.

Jacques Offenbach, kolorierte Fotografie (Nadar, Paris) aus 1876.  SN/akg-images/www.picturedesk.com
Jacques Offenbach, kolorierte Fotografie (Nadar, Paris) aus 1876.



Götter müssen verrückt sein. Oder wenigstens mehr oder minder hochgradig plemplem. Zumindest wenn man die höchsten Olympier parodieren will. Denn gemeint sind damit ja nicht ferne, entrückte Mythen, sondern die aktuellen Repräsentanten der politischen Kaste - diesfalls des 2. Kaiserreichs, dessen spöttischer, scharfzüngiger Karikaturist Jacques Offenbach gewesen ist. Der Kölner Kantorensohn, der durch sein fulminantes Cellospiel seine Musikerkarriere begründet hatte, wurde im Paris jener Zeit zum König des Unterhaltungstheaters. Und "Orphée aux enfers" zu seinem 1. durchschlagenden Erfolg.

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