Salzburger Festspiele Zum Schwerpunkt ...
Salzburger Festspiele

Premierenkritik: "L'incoronazione di Poppea": Leidenschaft fordert Opfer

Ein Kaiser liebt und lässt andere leiden: "L'incoronazione di Poppea" gerät zum Gesamtkunstwerk.

Ein Tyrann verliebt sich in eine reizvolle Frau. Gemeinsam räumen sie alles aus dem Weg, was ihrer Lust im Weg steht: die jeweiligen Ehepartner, aber auch die Stimme der Vernunft. Die Leidenschaft fordert Menschenopfer. Was in unserem goldenen Streaming-Zeitalter durchaus zum Serienplot taugen könnte, hat als Oper bereits fast 375 Jahre überstanden. Claudio Monteverdis "L'incoronazione di Poppea" ist ein Werk, das nicht mit unseren moralischen Grundsätzen korrespondiert. Monteverdi verweigert auch jegliche psychologische Begründung für das grausame Handeln von Nerone und ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,90 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 05.12.2021 um 07:03 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/premierenkritik-l-incoronazione-di-poppea-leidenschaft-fordert-opfer-38720926