Salzburger Festspiele

Premierenkritik - "The Bassarids": Das Feuer bleibt seltsam kalt

Die letzte Opernpremiere der Salzburger Festspiele galt einem Stück Geschichte: Hans Werner Henzes "Bassariden" von 1966 auf dem Prüfstand.

The Bassarids – Nikolai Schukoff (Tiresias/Calliope), Tanja Ariane Baumgartner (Agave/Venus), Károly Szemerédy (Captain/Adonis), Vera-Lotte Böcker (Autonoe/Proserpine) SN/www.neumayr.cc
The Bassarids – Nikolai Schukoff (Tiresias/Calliope), Tanja Ariane Baumgartner (Agave/Venus), Károly Szemerédy (Captain/Adonis), Vera-Lotte Böcker (Autonoe/Proserpine)

Damals war das Große Festspielhaus der Schauplatz der bedeutenden Uraufführung. Jetzt ist die Felsenreitschule der noch imposantere Ort für eine Neuinszenierung, die ein schönes Zeichen der Festspielleitung für einen verantwortlichen Umgang mit der eigenen Geschichte ist. Warum nicht dieses in der Zwischenzeit trotz seines Aufwands durchaus wieder öfter gespielte Werk am Ort der Erstpräsentation neu zur Diskussion stellen? Man überprüft damit ja auch den Stellenwert einer einst gewiss kühnen Unternehmung.

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