Salzburger Festspiele

Schwedisches Königspaar landete in Salzburg im Schnürlegen - und wartete auf einen Koffer

Carl Gustaf und Silvia residieren für zwei Nächte im Schloss Fuschl und besuchen zwei Festspielaufführungen.

Lag es am Regen oder am vermissten Koffer? Ein bisschen grantig wirkte Schwedens König Carl Gustaf bei der Ankunft in Salzburg. Aber der Reihe nach: Kostensparend war das schwedische Königspaar per Linienmaschine unterwegs und landete nachmittags nach dem Umsteigen in Frankfurt mit einer AUA Maschine am Salzburger Flughafen. Mit einer halben Stunde Verspätung. Eine weitere halbe Stunde kam dazu, weil ein Koffer des königlichen Gepäcks nicht auffindbar war. Dieser wurde nicht als Sondergepäck gekennzeichnet und drehte am Kofferband einsam seine Runden, während man im VIP Raum des Flughafens danach suchte.
Weiter ging es zum Schloss Fuschl, wo das königliche Paar traditionell - dieses Mal für zwei Nächte - residiert.


Danach gab es quasi ein Familientreffen. Die gebürtige Kärntnerin Eva O´Neill, zugleich auch Schwiegermutter der schwedischen Königstochter Madeleine, organisiert derzeit zusammen mit ihren Töchtern Natascha und Tatjana das hochkarätige Amadeus Weekend im Rahmen der Festspiele und da waren die schwedischen Royals beim Eröffnungsdinner im Goldenen Hirschen Ehrengäste, ehe sie zum Konzert der Wiener Philharmoniker unter Ricardo Muti ins große Festspielhaus gingen. Eva 0´Neill´s Sohn Chris und Prinzessin Madeleine kommen aber nicht nach Salzburg. Sie urlauben derzeit in Nordschweden.

Mittwoch steht der Besuch der Premiere der Oper "Orphee" am Programm. Donnerstag vormittags reist das Paar - wiederum per Linienflug - zurück nach Schweden.

Quelle: SN

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