Salzburger Festspiele

Simon Boccanegra: "Die Figuren werden der Leere ausgesetzt"

Bis zu 130 Mitwirkende stehen in Verdis Politthriller auf der Bühne. Doch Masse schützt nicht vor Einsamkeit.

Regisseur Andreas Kriegenburg mit dem Amulett, das Vater und Tochter zusammenführt. SN/franz neumayr
Regisseur Andreas Kriegenburg mit dem Amulett, das Vater und Tochter zusammenführt.

Andreas Kriegenburg hält ein Amulett in seiner Hand. Anhand zweier einander ähnelnder Schmuckstücke erkennt der Genueser Doge Simon Boccanegra in Amelia Grimaldi seine Tochter, nachdem sie 25 Jahre voneinander getrennt waren. Giuseppe Verdi setzt diese zarte Annäherung eines einsam herrschenden Witwers an sein verloren geglaubtes Kind mit allen Mitteln der Kunst in Töne und baut daraus eine atemberaubende Szene, deren Dramatik sich in himmlischen Harfenklängen auflöst.

Diese hochemotionale Zusammenführung wird von politischen Überlegungen überschattet, wollte der Doge doch ...

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