Salzburger Festspiele

Simon Stone über"Médée": "Sieht die Gesellschaft nicht, was in Medea vorgeht?"

Simon Stone war für Luigi Cherubinis "Médée" auf der Suche nach Räumen, die das Unvorstellbare ihrer Taten spiegeln.

Regisseur Simon Stone, Dirigent Thomas Hengelbrock SN/sf/anne zeuner
Regisseur Simon Stone, Dirigent Thomas Hengelbrock

Eine Frau wird von ihrem Gatten betrogen und tötet daraufhin sowohl dessen neue Frau und ihre eigenen Kinder. "Wie kann die Gesellschaft nicht sehen, was in dieser Frau vorgeht", fragt Stone in die Runde. Der australisch-Schweizer Regisseur hat den Medea-Stoff bereits auf die Bühne gebracht, das antike Drama von Euripides wurde zur Ausgangsbasis einer seiner von Alltagssprache unserer Zeit geprägten Überschreibungen.

Bei den Salzburger Festspielen beschäftigt sich Stone erneut mit dieser erschreckendsten aller griechischen Tragödien, diesmal als Opernstoff: ...

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