Eine Festspieleröffnung zum Niederknien

In einer Zeit, die keine Zeit lässt zum Überlegen, ist das Eröffnungszeremoniell der Festspiele eine letzte Oase der Nachdenklichkeit.

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Die offizielle Eröffnung der Salzburger Festspiele war in der Vergangenheit nicht immer eine besondere Attraktion. Wobei man zugeben muss, dass es die Veranstaltung auch nicht leicht hat. Sie findet stets um die Mittagszeit statt, in der Felsenreitschule ist es da gerade am heißesten. In rund zwei Stunden werden fünf Reden, drei Musikstücke und drei Hymnen verpackt. Ist nicht wenigstens die Hauptrede ein ordentlicher Kracher, macht sich für gewöhnlich Schläfrigkeit im Saal breit.

Heuer war alles anders. Die Musik ...

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Aufgerufen am 30.10.2020 um 03:07 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/standpunkt-eine-festspieleroeffnung-zum-niederknien-74081152