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Salzburger Festspiele

Überschäumende Jedermann-Feier nach der Premiere

Am Sonntag hatte das Stück vom Leben und Sterben des Reichen Mannes Premiere. Die Gäste freuten sich auf einen besonderen Abend in Salzburg, haderten aber mit dem schlechten Wetter.

Gott, Teufel und irdisches Treiben! Aber wenn das Wetter nicht mitspielt, sind selbst die Allmächtigen machtlos.

Nach der verregneten Premiere im vergangenen Jahr hieß es für Jedermann Tobias Moretti samt Ensemble auch heuer wieder: Großes Festspielhaus statt prächtiger Domkulisse.

Die Veranstalter warteten mit der Entscheidung noch lange zu, schließlich hörte der Regen aber doch zu spät auf. Viele Premierengäste waren dennoch nicht enttäuscht. Eine Besucherin aus dem Burgenland sah den Jedermann bereits zum fünften Mal, diesmal hatte sie ihre Mutter als Geburtstagsgeschenk eingeladen. Eine anderer Besucherin freute sich nach drei Aufführungen auf dem Domplatz über das Große Festspielhaus.

Auch Wirtschaftsministerin Margarete Schramböck hat den Jedermann schon öfter gesehen. Ihr wäre diesmal aber auch der Domplatz lieber gewesen. Eine echte Premiere erlebte die bayrische Staatsministerin Dorothee Bär. Sie sah das Stück gemeinsam mit Ehemann Oliver Bär zum ersten Mal.

Nach der Premiere gab es die Feier im Stieglkeller. Dort gab es nach dem Regen am Nachmittag eine Bierdusche: Tobias Moretti brauchte für den Bieranstich mehrere Schläge. Sein trockener Kommentar: "Es braucht wohl wieder ein bisschen Übung."

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