Salzburger Festspiele

Uraufführung von Handkes "Zdeněk Adamec": Ein zähes Hadern mit dem Spiel des Lebens

Peter Handkes "Zdeněk Adamec" handelt von der Sehnsucht nach einer besseren Welt. In der Uraufführung spielt Musik eine tragende Rolle. Für das zweistündige Schauspiel braucht man bis zum Ende jedoch einen langen Atem.

"Mich beseitigen, jetzt!", schreit ein Mann im Nadelstreifenanzug. Er lässt sich von der Decke baumeln, spricht bebend: "Zeitweise schnellt diese Wut los, mich abzuschaffen, nicht als Protest, als bloßer Reflex." Andere stehen darunter, wollen ihn aufhalten.

Wenn sich ein junger Mensch aus Weltschmerz auf offener Straße tötet, was ist das dann für eine Welt? Was sind "gründliche Gründe" für eine solche Handlung? Und ist es möglich, im Spiel, das wir Leben nennen, neue Regeln aufzustellen?

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Aufgerufen am 29.09.2020 um 03:09 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/urauffuehrung-von-handkes-zdenk-adamec-ein-zaehes-hadern-mit-dem-spiel-des-lebens-90973765