Salzburger Festspiele

Vor der Oper werden Immobilien besichtigt

Am Freitag trafen sich mehr als 120 Steirer zum Feiern. Ein bekanntes Gesicht: Maklerin Marlies Muhr.

Eine herzliche Umarmung hier, ein Küsschen da. Kaum erblickten die Gäste des Steirertreffens am Freitag im Friesacher Heurigen Marlies Muhr, wurde das Gespräch gesucht. "Netzwerken ist ein wichtiger Teil meines Berufs", sagte sie. Die Immobilienmaklerin ist eines der bekanntesten steirischen Gesichter Salzburgs. Seit 33 Jahren lebt sie hier - und will auf jeden Fall bleiben.

Die Festspielzeit ist für die Unternehmerin intensiv. "Festspielgäste wollen die Besichtigungen von Objekten planen, so finden diese etwa vor einer Oper statt." Interessenten gebe es nicht nur aus dem Ausland. "Man darf die österreichischen Käufer nicht unterschätzen." Begehrt seien Wohnungen in der Altstadt mit Festungsblick sowie Landhäuser an Salzkammergut-Seen oder mit Bergpanorama. "An den Seen gibt es nur wenige Objekte", sagte die Maklerin, in deren Portfolio auch Luxusvillen zu finden sind.

Derzeit vermittelt Muhr etwa ein revitalisiertes altes Bauernhaus in der Gemeinde Oberhofen am Irrsee samt eigenem Badeteich. Für einen Preis von 1,6 Millionen Euro steht die Immobilie mit einer Gesamtfläche von fast 11.000 Quadratmetern zum Verkauf. "Das Zuhause gewinnt wieder deutlich an Bedeutung. Immer mehr Veranstaltungen wie Konzerte oder Vorträge finden in den eigenen vier Wänden statt", erzählte die Expertin. So kenne sie Manager, die bewusst autark leben und ihre eigenen Hühner halten wollten, um frische Eier zum Kochen zu verwenden.

Mit einem 24 Quadratmeter großen Büro in Riedenburg startete Muhr vor rund 30 Jahren ihre Karriere. Mittlerweile leitet sie neben Salzburg auch Standorte in Kitzbühel sowie Wien. Zudem verkauft sie Objekte rund um den Gardasee sowie an der nördlichen Adria. Wie die gelernte Kinderpädagogin in der Branche gelandet sei? "Meine Eltern hatten ein Lebensmittelgeschäft, ich habe mein Verkaufstalent schon als kleines Kind erkannt", erzählt sie und lacht laut auf.

Die Festspielzeit ist der Steirerin auch privat sehr wichtig. Neben ihrer Leidenschaft für das Golfspielen bezeichnet sie sich als große Musikliebhaberin, fördere verschiedenste kulturelle Veranstaltungen. Erst vor wenigen Tagen saß sie im Publikum der Premierenvorstellung der Richard-Strauss-Oper "Salome" in der Felsenreitschule. "Ich war und bin begeistert, eine Produktion mit grandiosen Sängern."

Mehrere Jahre lang organisierte Muhr das Salzburger Steirertreffen, heuer bereitete Andrea Lämmerhofer das Fest vor. Die Idee kam vor 16 Jahren von Erich Marx, dem ehemaligen Leiter des Salzburg Museums, Schauspieler Peter Simonischek und Primar Herbert Resch. Mit Bier stießen die drei Herren gut gelaunt auf ihr Wiedersehen an.

Aufgerufen am 22.09.2018 um 10:49 auf https://www.sn.at/salzburger-festspiele/vor-der-oper-werden-immobilien-besichtigt-38348050

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