Salzburger Festspiele

"Zeit mit Dusapin": Klänge aus dem Jahr 1969 zeitigen magische Momente

Eigentlich komponierte Iannis Xenakis Ballettmusik. Dass das 75 Minuten lange Werk "Kraanerg" auch als Konzertstück seine Wirkung entfaltet, bewiesen Sylvain Cambreling und das Klangforum Wien am Montag in der Kollegienkirche.

Sylvain Cambreling, Klangforum Wien SN/sf/marco borrelli
Sylvain Cambreling, Klangforum Wien

Ein Stück von Iannis Xenakis ohne Schlagzeug? Ungewöhlich. Tatsächlich findet dessen Werk vor allem in seinen Stücken für Perkussion oder Schlagwerk, mit deren rituell-archaische Klangwirkung Xenakis entscheidende Impulse für die Musik nach 1945 gesetzt hat, den Weg in die Konzertsäle. Bei den Salzburger Festspielen konfrontierte Schlagzeug-Virtuose Martin Grubinger - etwa im "Kontinent Varèse" - auch größeres Publikum mit dem griechischen Großmeister der Avantgarde.

Die "Zeit mit Dusapin" ermöglicht eine Wiederbegegnung mit Iannis Xenakis. Vier Jahre lang hat Pascal ...

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