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31 wohnortnahe Lehrstellen für junge Gasteiner

Gestern Lehrling - heute Meister - morgen Unternehmer! 20 Gasteiner Unternehmen präsentierten sich bei der Lehrlingsmesse.

31 wohnortnahe Lehrstellen für junge Gasteiner SN/brinek
Freuten sich über die gelungene Premiere: Schülerin Katrin, Ein-Gastein-Geschäftsführer Klaus Horvat-Unterdorfer, Schülerin Katrin, Veronika Göttl (HeartBeat), Lehrling Fabian und Ein-Gastein-Obmann Herbert Lechner (v. l.).

Äußerst gelungene Premiere für die Gasteiner Lehrlingsmesse: Rund 350 Besucher - Schüler und ihre Eltern - kamen am vergangenen Donnerstag in den Turnsaal der Neuen Mittelschule Bad Hofgastein. Dort präsentierten 20 Gasteiner Betriebe ihr umfangreiches Lehrstellenangebot. Insgesamt waren 31 Lehrstellen zu vergeben. Für alle gab es Interessenten, zahlreiche Schnuppertage wurden vereinbart.

Dazu erklärt Ein-Gastein-Geschäftsführer Klaus Horvat-Unterdorfer: "Wir wollen unserer Jugend die Chance bieten, eine wohnortnahe Lehrstelle zu finden. Es gibt ja auch Fälle, in denen Lehrlinge eineinhalb Stunden pendeln müssen. Diese Zeit können die Jugendlichen viel besser nutzen. Wohnortnahe Ausbildung garantiert , dass die Lehrlinge ihr gewohntes soziales Umfeld mit ihren Freunden, Vereinen usw. behalten können."

Die Ein-Gastein-Lehrbetriebe setzten in Zukunft auch auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen HeartBeat, das eine ganzheitliche Lehrlingsausbildung anbietet. Herzstück dabei ist das Lehrlingscollege. In diesen drei Wochen (eine Woche pro Lehrjahr) lernen die Lehrlinge, eigenverantwortlich und im Team zu handeln. Die Firma Zaunbau Nähr GmbH & Co KG arbeitet bereits seit Jahren mit HeartBeat zusammen und hat dabei sehr gute Erfahrungen gemacht.

Berufsorientierung steht seit heuer auch auf dem Lehrplan der Neuen Mittelschule Bad Hofgastein. Das Fach werde als "verbindliche Übung" geführt, erklären Direktor Klaus Lindebner und die beiden Berufsberatungslehrer Renate Resl und Eckhardt Mayer. "Verbindliche Übung" heißt, dass die Teilnahme verpflichtend ist, aber keine Noten vergeben werden. Eineinhalb Wochenstunden sind dafür eingeplant. Eine Stunde erfolgt im Rahmen des herkömmlichen Unterrichts, die halbe Stunde wird geblockt abgehalten. Hier erfolgen beispielsweise Betriebsbesichtigungen. Wichtig ist der Praxisbezug. Die bisherigen Erfahrungen seien sehr gut, betonen die drei Pädagogen und ergänzen: "Wir wollen den Schülern zeigen, wie viele berufliche Möglichkeiten ihnen offenstehen." Gemeinsam werden die Stärken der einzelnen Schüler herausgearbeitet. Darauf basierend wird gezeigt, welcher Beruf für sie passen könnte.

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