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50 neue Mitarbeiter bei MACO

650.000 Haustürschlösser werden bis Ende des Jahres im Lungau gefertigt.

50 neue Mitarbeiter bei MACO SN/perner
Im Bild von links: Schichtleiter Benjamin Oberegger, Dispositionsleiter           Christoph Lerchner mit den Produktionsmitarbeitern Silvia Lüftenegger, Murat Badem, Heike Feistritzer.

2015 hat die Firma MACO im Schnitt 67 Mitarbeiter in Mauterndorf beschäftigt. Aktuell sind es 114. Über hundert leisten davon ihren Beitrag in der Produktion. Die Zahl der Arbeiter hat sich somit zum Vorjahr fast verdoppelt. "Damit leisten wir einen wertvollen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung des Lungaus", sagt Guido Felix, Vorsitzender der Geschäftsführung der MACO-Gruppe. In Mauterndorf fertigt das Familienunternehmen seit 2010 Schlösser mit Mehrpunktverriegelung. Heuer werden 650.000 Stück das Werk verlassen.

Für das Türsegment spielt der britische Markt eine wesentliche Rolle. Rund ein Drittel der Produktion geht dorthin. Das aktuelle Wachstum liegt im zweistelligen Prozentbereich. MACO stellt seit mehreren Jahren Türschlösser (C-TS-Modell) her, die an die speziellen Anforderungen des britischen Marktes angepasst sind. Dies mache sich bezahlt. Robert Andexer, Leitung Geschäftsfeld Tür: "Wir haben in den letzten drei Jahren mehrere namhafte britische Neukunden gewonnen." Ebenso florieren die Märkte Frankreich und Polen. Das Wachstum liegt bei 25 Prozent. Der Erfolg bei den Türbeschlägen fußt auf den vollautomatischen Türsystemen. Diese seien bereits ein Vorgeschmack darauf, wie eine Tür künftig funktionieren kann, absolut selbstgesteuert. Dies beweist die aktuelle MACO-Studie "Tür der Zukunft", die in der Branche für Aufsehen gesorgt hat. Darüber hinaus punktet MACO mit innovativen Lösungen im Zutrittsbereich. Das neue Online-Zutrittsmanagementsystem "MACO openLife" bringt das Geschäftsfeld Tür nach vorn. Bei allem Optimismus verweist Geschäftsführer Felix auf mögliche Folgen des "Brexit": "Trotz der unsicheren Wirtschaftsentwicklung in England und des Wechselkursverlustes (rund 20 Prozent seit Nov. 15) ist es MACO ein großes Anliegen, die Arbeitsplätze weiter auszubauen. 20 der rund 50 neuen Produktionsmitarbeiter haben noch befristete Dienstverhältnisse, werden aber trotz der Unsicherheit als Überlassungskräfte weiterbeschäftigt. Die Stamm-Mitarbeiter werden von einem kollektiven auf ein individuelles Prämiensystem umgestellt, um sie gegen negative Folgen des ,Brexit' abzusichern."

2015 war wegen der allgemein schwierigen Wirtschaftssituation ein Abbau von 110 Mitarbeitern notwendig. Mittlerweile hat MACO durch wachsende Auftragslage und Innovationen seit Jahresbeginn wieder rund 210 Mitarbeiter aufgebaut. Neben Mauterndorf auch an den Standorten in Salzburg und Trieben.

"Die Erfolgsgeschichte zeigt, wie Politik durch sachliche Arbeit mithelfen kann, eine Region weiterzuentwickeln. Die Aufstockung zeigt, dass die Entscheidung für den Lungau, die damals maßgeblich vom Land Salzburg unterstützt wurde, richtig war", sagt LAbg. Manfred Sampl.

Quelle: SN

Aufgerufen am 15.11.2018 um 07:50 auf https://www.sn.at/schlagzeilen/50-neue-mitarbeiter-bei-maco-1017352

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