Fantasieloser geht es nicht

Wenn es den Politikern in Stadt und Land ein Anliegen wäre, die Bürger zum Umsteigen auf öffentliche Verkehrsmittel zu bewegen, hätte der jüngste Preisschub nicht passieren dürfen.

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Schlagzeilen Thomas Hödlmoser


Wenn das Ticket plötzlich um 50 Prozent mehr kostet, ist das eine Zumutung - und ein massiver Imageverlust für Bus und Bahn.

Gerade in Zeiten massiv gestiegener Benzin- und Dieselpreise könnten Verkehrsverbund und Verkehrspolitik für stabile Preise sorgen - und so für den Umstieg auf Bus und Bahn werben. Das würde freilich eine Politik voraussetzen, die nicht Pendlerzuschüsse an Autofahrer auszahlt, sondern Alternativen fördert.

In Salzburg aber treibt man lieber die Preise in die Höhe - mit der Begründung, dass ja auch die Kosten gestiegen seien. Das mag wahr sein. Wahr ist aber auch, dass eine fantasielosere Verkehrspolitik kaum vorstellbar ist.

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