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Protest der Makler

Immobilienbranche fordert neues Mietrecht.

Protest der Makler SN/sn
Gerald Hubner, Makler: „Das Mietrecht muss wieder praktikabel und lebbar werden.“

Die Ankündigung von Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ), die Stadt wolle künftig rund 100 Mietwohnungen jährlich vermitteln, hat die Branche der Immobilienmakler aufgeschreckt. "Grundsätzlich begrüßen wir den Vorschlag der Politik, mehr Mietwohnungen zur Verfügung zu stellen", sagt Gerald Hubner. "Dass die Stadt Salzburg aber in unmittelbare Konkurrenz mit der Immobilienwirtschaft tritt und Wohnungen provisionsfrei anbieten will, ist für uns aber nicht akzeptabel." Hubner ist Fachgruppenobmann der Immobilientreuhänder in der Wirtschaftskammer.

Er bezweifelt, dass das Konzept der Stadt aufgeht. "Ich glaube nicht, dass die Stadt mögliche Schäden wie geplant bezahlen kann. Und wie will die Stadt garantieren, dass der Mieter auszieht? Sie unterliegt ja dann auch dem Mietrecht."

Die Immobilienwirtschaft schlägt dagegen vor, die betreffenden Gesetze zu vereinfachen, damit wieder mehr Wohnungen auf den Markt kommen. "Das Mietrecht muss wieder praktikabel und lebbar werden. Dazu gehört, dass es Laufzeiten unter drei Jahren gibt", sagt Hubner. Außerdem sei die Ermittlung des Richtwertes bei den Mietzinsen eine Wissenschaft. Beides halte Wohnungseigentümer ab, ihre Immobilie zu vermieten.

Quelle: SN

Aufgerufen am 21.11.2018 um 09:52 auf https://www.sn.at/schlagzeilen/protest-der-makler-3093058

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