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200 Jahre Lebensraum Salzburg im Haus der Natur

Meterhohe Schaumtürme auf der Salzach? Ochsenkarren auf Salzburgs Straßen? Kahle Wälder und saurer Regen? Das Haus der Natur zeigt mit seiner Sonderausstellung "DAHOAM im Wandel" wie sich unsere Umwelt in den letzten 200 Jahren verändert hat.


Parallel zur expandierenden Wirtschaft stieg der Verbrauch fossiler Energieträger. Abgase und Abfallstoffe aus Haushalten, Industrie und Verkehr verschmutzten sowohl die Luft als auch das Wasser - mit sichtbaren Auswirkungen auf die Umwelt. So zeigen Bilder aus den 1960er-Jahren meterhohe weiße Schauminseln, die auf der Salzach durch die Stadt Salzburg trieben. Etwa zur selben Zeit drohte das Waldsterben. Schwefeldioxid war in den 1970er- und 80er-Jahren wesentlicher Verursacher des "sauren Regens", der zu massiven Waldschäden führte.

Viele dieser Probleme konnten durch entschiedenes Handeln abgewendet werden. Flächendeckende Kanalisation und Reinigung der Abwässer sorgten für die hervorragende Wasserqualität unserer Flüsse und Seen, die wir heute kennen. Massive Reduktion des Schwefelgehalts in Heizölen und Treibstoffen führte zum Ausbleiben des drohenden Waldsterbens. Und die Renaturierung vieler Flüsse hilft inzwischen bei der Bewältigung von Hochwasser.

Regional sowie global begegnen müssen wir dem gegenwärtigen Klimawandel. Anders als die natürlichen Klimaschwankungen der Erdgeschichte ist er ein Kind der letzten 200 Jahre und vom Menschen verursacht. Die Verbrennung fossiler Energieträger führte und führt noch zu einer Erderwärmung, deren Auswirkungen wir momentan nur erahnen können. Wie es weitergeht, hängt auch hier einzig und allein von unserem Handeln ab.

Mehr Infos unter: www.hausdernatur.at

Quelle: SN

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