Weltfrauentag 2020

Weltfrauentag 2020

Miteinander statt gegeneinander: Die "Salzburger Nachrichten" widmen sich zum Weltfrauentag den verschiedenen Generationen und ihrem gemeinsamen Streben nach Gleichberechtigung.

Der Weltfrauentag setzt seit dem Jahr 1911 ein Zeichen für Gleichberechtigung. Während anfangs noch der Kampf um das Wahlrecht für Frauen im Vordergrund stand, bestimmen heute Themen wie ungleiche Bezahlung oder Gewaltschutzgesetze die Agenden von Frauen. Doch nicht nur die politischen Forderungen haben sich über die Jahrzehnte stark gewandelt, auch das persönliche Lebensumfeld von Frauen war seit jeher in ständiger Veränderung.

Podcast: Zwei Generationen im Gespräch

Die "Salzburger Nachrichten" zeigen zum Weltfrauentag dieses Jahr in zahlreichen Geschichten die unterschiedlichen Generationen von Frauen. Wie lebten Frauen früher und wie gestalten sie ihr Leben heute? Was hat sich beim Einkommen, der Bildung oder der Familienplanung verändert? Und wie helfen ältere und jüngere Frauen heute einander? Lesen Sie von berührenden Schicksalen, spannenden Zahlen und innovativen Projekten. Im Mittelpunkt steht stets das Verbindende der vielen Generationen an Frauen. Denn egal ob alt oder jung - alle Frauen streben nach Gleichberechtigung.

Video: Diesen Satz wollen die Frauen aus der SN-Redaktion nie wieder hören

Aufgerufen am 05.12.2021 um 02:47 auf https://www.sn.at/snin/weltfrauentag-2020-84413953

Mehr erfahren

Warum Alt gegen Jung die Frauen spaltet, warum ihr das Kopftuch "schwer auf die Nerven geht" und warum sie es für einen Rückschritt hält, wenn Feminismus von Politikerinnen als anrüchig gesehen wird: Feministin Elfriede Hammerl im Interview.

Sie war die erste Sparkassenkundin. Nur ihre Ein- und Auszahlungen sind bekannt, ansonsten bleibt sie ein Rätsel. Sieben Autorinnen näherten sich nun dem Leben von Marie Schwarz. Die Schriftstellerin Eva Rossmann spricht mit den SN über Chancen, Powerfrauen und die aktuelle Frauenpolitik in Österreich.

Anlässlich des Weltfrauentags treten die Frauen aus der SN-Redaktion vor die Kamera.

Um auf das mittlere Einkommen eines Mannes zu kommen (2.500 Euro brutto pro Monat), müssten Frauen um neun Stunden pro Woche mehr arbeiten als Männer. Frauen kämen damit auf eine 48-Stunden-Woche. Das zeigen neue Berechnungen der Arbeiterkammer. AK-Präsidentin Renate Anderl fordert Maßnahmen zur Beseitigung dieser Ungerechtigkeit.

Die Salzburgerin misst sich in ihrer 25. Saison im Snowboardweltcup mit Gegnerinnen, die ihre Kinder sein könnten. So erfolgreich, dass sie mit 46 Vorbild für alle Generationen und ihr Karriereende im Spitzensport nicht absehbar ist.

Gemeinsam mit einer Gruppe gleich gesinnter Frauen und Männer jenseits der 50 wollen drei Salzburgerinnen ihren Wohntraum verwirklichen.

Bei den "Liftlern" tut sich was: Die Seilbahnen werden immer moderner, das Personal wird immer professioneller - und langsam weiblicher.

Mutig und beherzt Ziele verfolgen. Frauen haben sich nie davon abbringen lassen, einen Beruf zu ergreifen, der als Männerdomäne galt und gilt. Gut ist, wenn es dafür Vorbilder und Mentorinnen gibt.

Waris Dirie wird im Kampf gegen weibliche Genitalverstümmelung nicht müde. Im SN-Interview fordert sie Kontrollen durch Kinder- und Schulärzte.

Grausame Tradition. Jedes Jahr werden drei Millionen Mädchen Opfer von Genitalverstümmelung. Betroffene berichten von ihrem Leidensweg.

Arbeit statt Abstellgleis: Die Plattform WisR bringt motivierte Senioren und Unternehmen auf Fachkräftesuche zusammen.

Seit zehn Jahren rücken Enthusiastinnen das musikalische Schaffen von Frauen dorthin, wo es hingehört: in Konzerte.

In Finnland haben seit den letzten Wahlen junge Frauen das Sagen. Während sich der Rest der Welt verwundert die Augen reibt, finden die Finnen selbst das kaum der Rede wert.

Die erfolgreichsten Kinofilme aus drei Jahrzehnten wurden einem Sexismus-Check unterzogen. 80 Prozent bestehen. Doch ein Blick hinter die Filmkulissen macht Ungleichheiten sichtbar.

Kommentare