Der Teamchef muss eine Lösung in der Alaba-Frage finden

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Standpunkt Gerhard Öhlinger
Das war nicht seine Qualifikation - David Alaba. SN/GEPA pictures
Das war nicht seine Qualifikation - David Alaba.

War es das letzte Spiel von Marcel Koller als Teamchef oder nicht? Die äußerst schwache Darbietung seiner Mannschaft vom Dienstagabend dürfte den Schweizer bestärkt haben, dass es Zeit ist, einem Nachfolger Platz zu machen.

Baldige Klarheit wäre wichtig. Schließlich soll der Teamchef der Zukunft, wie immer er auch heißt, beim Trainingslager in Spanien im November seines Amtes walten.

Egal, wer dann die Zügel in der Hand hält: Der Teamchef muss in der Personalie David Alaba handeln.

Entweder muss der teuerste Fußballer des Landes auch im Nationalteam auf der Position spielen, auf der er im Club regelmäßig Topleistungen zeigt.

Oder der Verantwortliche beweist Mut und versucht es dann auch einmal ohne Alaba. Bis zu seiner Verletzung war der auch gegen Georgien wirkungslos.

Es ist Marcel Koller nicht zu verdenken, dass er David Alaba mit Blick auf dessen Potenzial stets weiter das Vertrauen schenkte.

Es war aber auch offensichtlich, dass der österreichische Champions-League-Gewinner dieses Potenzial im Team schon seit zwei Jahren nicht mehr abgerufen hat.

Den Vorwurf, dass er hier nicht reagierte, kann man Marcel Koller nicht ersparen.

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