Eishockey

2:4-Heimniederlage - Red Bulls Salzburg blamierten sich gegen Znaim

Gegen Wien ein Selbstfaller, in Villach ein Ausrutscher, gegen Znaim eine veritable Blamage: Die Red Bulls haben sich vor Weihnachten in die Ligaform des Saisonstarts "zurückgespielt" und lassen die Bravourleistungen aus der Champions Hockey League derzeit nicht einmal erahnen.

Oft zu umständlich vor dem Tor: Salzburg (hier mit Chris Van de Velde) konnte Znaim-Keeper Teemu Lassila nur zweimal bezwingen. SN/GEPA pictures
Oft zu umständlich vor dem Tor: Salzburg (hier mit Chris Van de Velde) konnte Znaim-Keeper Teemu Lassila nur zweimal bezwingen.

Gegen die Südböhmen gab es Sonntag eine 2:4-Heimniederlage - Znaims erster Sieg in der Eisarena nach sechs Niederlagen, und der mit nur drei Blöcken und ohne den gesperrten Headcoach Miro Frycer.

Während die Gäste aus einem Minimum an Chancen maximale Tore erzielten, übertrafen einander die Red Bulls an Umständlichkeit, Unvermögen im Abschluss und Planlosigkeit vor dem Tor von Weltmeister Teemu Lassila (2011/ übrigens mit dem Ex-Salzburger Niko Hovinen als Kollegen im finnischen Team). Salzburg, ohne Dustin Gazley (noch länger verletzt) und Matthias Trattnig (für dieses Spiel gesperrt), machte zu spät im Schlussdrittel Druck, doch da kam dann auch Pech dazu, als Chancen vertan wurden und Alexander Pallestrangs vermeintliches 2:4 nach Videobeweis aberkannt wurde. Dass Brant Harris danach der zweite Treffer erst bei doppelter Überzahl gelang, sagt alles über die Chancenverwertung der Bulls bei 32:16 Torschüssen.

Headcoach Greg Poss zeigte sich - no na - mit Ergebnis und Spielweise unzufrieden. Zu Recht kritisierte er die vielen Strafen (allein drei Mal zwei Minuten gegen Thomas Raffl), doch hätte es auch Znaim öfter erwischen können, hätte Head Kristijan Nikolic genauer hingesehen. Poss' Resümee: "Auch in der Liga gewinnt man nur, wenn man 100 Prozent gibt."

Wie wahr. Die Red Bulls waren die vergangenen Spiele, seit dem Remis in Oulu, weit weg davon.

Am Stefanitag warten die Innsbrucker Haie - die auch aus einer aktuellen Schieflage entkommen wollen. An die Tabellenführung brauchen die Red Bulls in diesem Jahr jedenfalls nicht mehr denken.

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