Eishockey

Auflösungserscheinungen in Zell

Nach dem Vorstand verlieren die Eisbären auch Legionär Widen.

Der Schwede Fredrik Widen hat den EK Zell am See vor dem letzten Spiel verlassen. SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Der Schwede Fredrik Widen hat den EK Zell am See vor dem letzten Spiel verlassen.

So haben sich die Zeller Eisbären das Ende des Grunddurchgang in der Alps Hockey League (AHL) nicht vorgestellt. Zwar hielten die Pinzgauer Eishockey-Cracks die Hoffnung auf eine Play-off-Teilnahme dank eines starken Jänners lang am Leben, nach der 1:3-Niederlage am Dienstag gegen die Red Bull Juniors sind die Top 8 aber endgültig außer Reichweite.

"Wir haben unser Bestes gegeben, leider hat es nicht geklappt", erklärt Albert Krammer, der Zell nach zehn Minuten mit 1:0 in Front schoss. Die knappe Führung hielt Goalie Patrick Machreich bis Anfang des Schlussdrittels fest, dann brachte ein Doppelschlag von Daniel Jakubitzka und Niklas Postel binnen 81 Sekunden die Wende zugunsten des Red-Bull-Nachwuchses.

Während die Juniors damit fix im Viertelfinale der AHL stehen, geht es für die Eisbären beim Saisonkehraus heute, Donnerstag, in Laibach nur mehr um die Ehre. Nicht mit nach Slowenien wird Fredrik Widen reisen. Der 25-jährige Schwede, der in den letzten zwei Jahren in 74 Spielen 26 Tore für Zell erzielt hat, löste gleich nach der Niederlage gegen die Red Bulls seinen Vertrag auf und wechselt zu Bad Nauheim in die zweite deutsche Liga. Damit hat nach dem Rückzug des Vorstands eine weitere Schlüsselfigur der letzten Jahre den Club verlassen.

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