Eishockey

Aussortierter Rotter kritisierte Olympiaquali-Vorbereitung

Der vor dem desaströsen Olympia-Qualifikationsturnier ausgemusterte Rafael Rotter hat nachträglich scharfe Kritik an der Arbeit von Neoteamchef Alpo Suhonen geübt. "Es hat vom ersten Tag weg nicht gepasst. Da war kein Plan dahinter. Die Trainingseinheiten waren wirklich zu belächeln. Da war kein System dahinter", sagte der vor dem Turnier wie drei weitere Spieler aus dem Kader gestrichene Stürmer.

Der Capitals-Angreifer verwies Montagabend in der Sendung "Sport und Talk" auf Servus TV zwar auf die schwierige Ausgangsposition von Suhohnen, sparte aber gleichzeitig auch nicht mit heftiger Schelte für den Finnen. "Natürlich war es für Suhonen nicht leicht, alles umzukrempeln. Aber ich hab so etwas ehrlich gesagt noch nie erlebt. Und da werden mir wahrscheinlich 25 andere Spieler recht geben. Das Ganze war sehr unprofessionell."

Für den 42-fachen Teamspieler ist die Nationalmannschaft stärker als es die schwachen Leistungen in Riga (u.a. 1:8 gegen Lettland und 0:6 gegen Deutschland) befürchten lassen. "Wir sind besser als es die Ergebnisse waren. Ich hoffe, dass jetzt ein bisschen aufgeräumt wird", so der 29-Jährige.

Quelle: APA

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