Eishockey

Capitals und Verfolger KAC siegten in EBEL

Vom Spitzenquartett der Erste Bank Eishockey Liga haben am Dienstag nur Tabellenführer Vienna Capitals und Verfolger KAC gepunktet. Die Caps setzten sich in Znojmo mit 2:1 nach Verlängerung durch, die Klagenfurter besiegten in Graz die 99ers mit 4:1. Die Black Wings Linz (4:8 bei Fehervar) und Red Bull Salzburg (3:4 in Innsbruck) blieben punktlos.

Eishockey SN/APA (Symbolbild)/HELMUT FOHRINGE
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Der VSV musste sich Medvescak Zagreb mit 3:8 geschlagen geben, Dornbirn unterlag ebenfalls zu Hause HCB Südtirol mit 2:3 nach Verlängerung.

Nach dem verlorenen Torfestival in Klagenfurt (5:7) setzten sich die Vienna Capitals in Znojmo in einer torarmen Partie knapp durch. Rafael Rotter brachte die Wiener mit seinem 17. Saisontor in Führung (15.), Marek Biro (58.) erzwang eine Verlängerung, in der Kelsey Tessier nach 40 Sekunden für die Entscheidung sorgte. "Meine Jungs haben wirklich hart gearbeitet, trotzdem weiß ich, dass sie noch viel mehr geben können. Ich habe derzeit nicht den Eindruck, dass mein Team sein ganzes Potenzial abruft. Ich erwarte jedenfalls mehr von meiner Mannschaft", war Caps-Coach Serge Aubin trotz des Erfolgs alles andere als zufrieden.

Der KAC holte nach zuletzt drei Auswärtsniederlagen wieder drei Punkte aus der Fremde. Manuel Ganahl (31./PP), Marco Brucker (38.) nur 68 Sekunden nach dem 1:1 von Florian Iberer und Thomas Koch zweimal im Powerplay (51., 59.) schossen die Klagenfurter zum Sieg in Graz.

Der Vizemeister aus Kärnten hat damit einen Polster von fünf Punkten auf Linz, weil die Black Wings in Ungarn fast die gesamte Spielzeit erfolglos einem Rückstand hinterherliefen. Turbulent verlief vor allem das Schlussdrittel. Beim Stand von 3:4 scheiterte Rick Schofield mit einem Penalty (46.), drei Minuten später traf Daniel Koger zum 5:3 für Fehervar. Liga-Toptorschütze Brian Lebler ließ die Linzer mit seinem 24. Saisontor noch einmal hoffen (57.), doch nur 62 Sekunden später machte Janos Hari alles klar. Csanad Erdely legte anschließend noch zwei Tore zum 8:4-Endstand nach.

Salzburg kassierte nach zuletzt sieben Siegen die erste Niederlage im Dezember. Die Bullen lagen in einem offensiv geführten Spiel dank Effizienz im Abschluss nach dem ersten Drittel mit 2:1 voran. Andrew Clark (26.), Fabio Schramm (40.) und Andrew Yogan (49.) drehten aber die Partie zugunsten der Haie, die damit wieder Rang fünf übernahmen und den Rückstand auf die Salzburger auf sechs Punkte reduzierten. "Das war eine unnötige Niederlage", ärgerte sich Salzburg-Trainer Greg Poss.

In Villach beendete Medvescak Zagreb die neun Spiele währende Niederlagenserie, auch wenn der neue Trainer Doug Bradley noch nicht an der Bande stand. Der VSV, ebenfalls noch ohne den neuen Stürmer Istvan Sopron, beherrschte das erste Drittel klar und ging auch verdient in Führung. Die mangelnde Chancenauswertung sollte sich aber rächen.

Die Gäste aus Kroatien drehten im Mitteldrittel mit vier Toren die Partie unter Mithilfe von VSV-Torhüter Lukas Herzog, der bei zwei Gegentreffern ganz schlecht aussah. Das brach die Adler. Herzog musste für das Schlussdrittel David Kickert Platz machen, doch Kickert kassierte bei den ersten zwei Schüssen zwei Tore. Damit war die Partie schon in der 44. Minute (2:6) entschieden.

Die Dornbirner machten gegen Bozen im Finish durch Scott Timmins (56.) und Dustin Sylvester (59.) ein 0:2 wett, mussten sich aber in der Verlängerung geschlagen geben.

Quelle: APA

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