Eishockey

EBEL-Viertelfinalpaarungen stehen

Die Vienna Capitals haben sich im Viertelfinale der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) Znojmo als Gegner ausgesucht. Die Graz 99ers, die am Sonntag erstmals das Pick-Recht ausübten, entschieden sich für die Black Wings Linz. Die weiteren Paarungen heißen KAC gegen EBEL-Titelverteidiger Südtirol und Fehervar gegen Red Bull Salzburg. Erster Play-off-Spieltag ist der kommende Mittwoch.

Thomas Raffl traf, es reichte aber nicht SN/APA (EXPA/JFK/Archiv)/EXPA/JFK
Thomas Raffl traf, es reichte aber nicht

Capitals-General-Manager Franz Kalla sagte, er erwarte gegen Znojmo eine relativ enge Serie. "Wir wissen, es werden spannende Spiele. Die Spiele sind auch sehr, sehr gut besucht im Ost-Derby. Wir gehen von mehr als von vier Spielen aus, das ist definitiv", sagte Kalla. "Am Ende des Tages ist es immer ein Bauchgefühl, das man bei solchen Entscheidungen hat. Deswegen sind Entscheidungen so schwer."

Die Wahl Znojmo sei gemeinsam mit dem Trainerteam festgelegt worden, erklärte der Funktionär. "Gott sei Dank sind wir dann in Summe immer auf einen Nenner gekommen." Es gebe "sehr viele unterschiedliche Kriterien", führte Kalla aus, "und am Ende des Tages steht man wieder mit dem Ergebnis da, dass alle Mannschaften gut sind und es ein ganz spannendes Play-off geben wird, mit allen möglichen Ausgängen".

Red Bull Salzburg verlor am finalen Pick-Round-Spieltag noch den vierten Platz, der das Play-off-Heimrecht mit sich gebracht hätte. Die Salzburger unterlagen am Sonntag auswärts den Vienna Capitals, gleichzeitig gewann Fehervar beim KAC. Das bedeutet, die Ungarn dürfen sich über Rang vier freuen. In der Quali-Runde holte sich Linz vor Znojmo Platz eins.

Die Caps gewannen in Wien gegen Salzburg 6:5 nach Penaltyschießen, blieben damit auch im zehnten und letzten Spiel der Pick Round siegreich. Fehervar setzte sich unterdessen in Klagenfurt 3:2 durch. Erstmals durften die Salzburger damit nicht ihren Viertelfinalgegner "picken". Platz zwei hatten die Graz 99er sicher, die zum Abschluss des Grunddurchgangs 6:3 gegen Bozen gewannen.

In der Qualifikationsrunde drehte Linz das Heimspiel gegen Villach nach Rückstand zu einem 4:3, Znojmo verlor zu Hause gegen Innsbruck 3:5. Die beiden Teams zogen somit punktegleich ins Viertelfinale ein.

Salzburg legte mit einem Blitzstart los, führte nach fünf Minuten bereits mit 2:0. Im zweiten Drittel schalteten die Capitals einen Gang höher und schossen sich mit drei Treffern 5:3 in Front. Im Schlussabschnitt schaffte Salzburg allerdings durch Thomas Raffl (44.) und Brant Harris (59.) noch den späten Ausgleich. Nach der Overtime brachte im Penaltyschießen Benjamin Nissner seinen Versuch im Tor unter.

Fehervar blieb unterdessen Angstgegner des KAC, der die dritte Niederlage in dritten Spiel gegen die Ungarn bezog. Die Kärntner waren im ersten Drittel die tonangebende Mannschaft, mehr als ein 1:0 durch Eric Petersen (16.) schaute aber nicht heraus. Nach der ersten Pause kamen die beherzt agierenden Gäste jedoch auf, gingen in Führung und behaupten diese bis zum Schluss.

Quelle: APA

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