Eishockey

Eisbullen blicken vor Duell mit Linz nach oben

Der EC Red Bull Salzburg will die Black Wings abhängen und die Tabellenspitze attackieren.

Matthias Trattnig (l.) will in seinem 700. Bundesliga-Spiel einen Sieg über die Black Wings feiern. SN/gepa pictures/red bull/felix roittner
Matthias Trattnig (l.) will in seinem 700. Bundesliga-Spiel einen Sieg über die Black Wings feiern.

Mit einem Zittersieg im Penaltyschießen hat der EC Red Bull Salzburg am Sonntag seine jüngste Erfolgsserie in der Eishockey-Bundesliga fortgesetzt. Acht Mal in Folge sind die Bullen zuletzt als Sieger vom Eis gegangen. Heute, Donnerstag, soll im Heimspiel gegen die Black Wings Linz (19.15 Uhr) der neunte Streich folgen.

"Wir wollen in der Zwischenrunde so weit wie möglich nach oben kommen und uns die bestmögliche Ausgangsposition fürs Play-off erspielen", gibt Coach Greg Poss vor dem dritten Match der Pick Round die Marschroute vor. Dafür müssen seine Mannen aber eine andere Leistung abliefern als zuletzt gegen den KAC. "Wir brauchen wieder mehr Genauigkeit in unserem Passspiel, vor allem im Spielaufbau, denn Linz ist ein Team, das nicht viele Chancen benötigt, um ein Tor zu erzielen", weiß der Amerikaner.

Offensiv sind die Oberösterreicher nur schwer auszurechnen. Gleich fünf ihrer Spieler rangieren unter den besten elf Cracks der Liga. Poss warnt vor allem vor der Linie um Brian Lebler, der mit 35 Treffern die Torschützenliste souverän anführt. "Gemeinsam mit Locke und Hofer bildet er eine sehr gefährliche Angriffsreihe. Die müssen wir ausschalten und selbst ein sehr hohes Tempo spielen", fordert der Coach.

Von den vier bislang gespielten Saisonduellen mit den Black Wings haben die Salzburger zwar die Hälfte verloren, in der Gesamtrechnung aber das knapp bessere Torverhältnis. Das brachte den Bullen zum Abschluss des Grunddurchgangs zwei Bonuspunkte mehr und Platz zwei statt drei ein.

Im letzten Heimspiel vor der Olympia-Pause soll der mittlerweile auf ein Pünktchen zusammengeschrumpfte Vorsprung wieder ausgebaut werden. "Wir wollen die Linzer abhängen und nach vorn schauen, nach Wien", betont Raphael Herburger, der sich gegen den KAC als Matchwinner feiern lassen konnte. "Zurzeit läuft es gut für mich", freut sich der 29-Jährige über die zwei wichtigen Treffer in Klagenfurt: "Jetzt heißt es so weiterspielen und nicht lockerlassen."

Hoch motiviert geht auch Matthias Trattnig ins Match gegen Linz, bestreitet der Bullen-Kapitän doch dabei sein 700. Spiel in der Bundesliga. Rechtzeitig fit geworden ist Manuel Latusa, und auch Rob Schremp und Daniel Jakubitzka dürfen auf einen Einsatz hoffen. Thomas Raffl muss dagegen weiterhin rekonvaleszent pausieren.

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