Eishockey

Capitals werden für die Eisbullen langsam zum Angstgegner

Zum dritten Mal in der Saison unterlag Salzburg den Wienern − zum dritten Mal mit 1:4.

Viel Druck und wenig Effizienz prägten das Salzburger Spiel. SN/GEPA pictures
Viel Druck und wenig Effizienz prägten das Salzburger Spiel.

Mit vier Siegen in den letzten vier Partien und einem entsprechenden Selbstvertrauen war Red Bull Salzburg Dienstag in das Schlagerspiel gegen die Vienna Capitals gestartet − am Ende gab es lange Gesichter und das Standard-Resultat: Im dritten Aufeinandertreffen in dieser Saison unterlag Salzburg zum dritten Mal mit 1:4.

Dabei: Diesmal hätte es auch ganz anders ausgehen können. Nach einem verschlafenen Start drehte Salzburg richtig auf und setzte die Wiener unter Dauerdruck − doch nach dem ersten Drittel stand es nur 1:1. "Es war ein langsamer Start von uns und wir hatten Glück, dass wir noch vor der Pause das 1:1 gemacht haben", meinte Flo Baltram, der im Powerplay genau diesen Ausgleichstreffer erzielt hatte.

Mit Fortdauer des Spiels kam Salzburg immer besser in die Partie und hatte auch gute Möglichkeiten auf die Führung. "Wir hatten Chancen, aber unser Powerplay war heute nicht gut genug. Wir wollten von der ersten Sekunden an da sein, das ist nicht gelungen", meinte Baltram selbstkritisch.

Die Vorentscheidung kam relativ früh und in einer neuerlich starken Phase der Salzburger: Auf das 1:2 in der 33. Minute durch Jerome Leduc hatte Salzburg keine Antwort mehr. Das sah auch der Wiener Coach Dave Cameron so. "In Salzburg ist es immer ein enges Spiel. Da tut man sich leichter, wenn man in Führung ist und reagieren kann. Daher war das 2:1 gut für uns."

Genau das spielte den Wiener im Schlussabschnitt in die Karten: Man ließ Salzburg anrennen und setzte auf Konter − und Sascha Bauer traf im Stil eines Klassestürmers bei einem Break zum 3:1. Das war es an diesem Abend.

"Wien spielt defensiv sehr stark, das wussten wir − und auch, dass es eine enge Partie werden wird. Wenn man Wien schlagen will, muss man hart und smart spielen. Das haben wir heute nicht gemacht", meinte Coach Matt McIlvane. Der hat am kommenden Freitag bei der schweren Auswärtsaufgabe beim KAC aber auch den jüngsten Neuzugang dabei: Austin Ortega hat am Dienstag die letzten medizinischen Tests bestanden und wird am Freitag in Klagenfurt debütieren.

Quelle: SN

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