Eishockey

Eishockey: EBEL prüft Rückkehr von Zagreb in die Liga

Auf der ordentlichen Generalversammlung der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in Salzburg ist am Mittwoch auch über eine mögliche EBEL-Rückkehr von KHL Medvescak Zagreb diskutiert worden.

So war es 2013 (8. März): Andreas Kristler (EC RBS) und Kenneth Macaulay (Medvescak). SN/GEPA pictures
So war es 2013 (8. März): Andreas Kristler (EC RBS) und Kenneth Macaulay (Medvescak).

Das Interesse des kroatischen Clubs beurteilten die Vereine positiv. Die Liga-Geschäftsführung wurde deshalb mit der Prüfung der Möglichkeiten und den Detailverhandlungen beauftragt, wie die EBEL mitteilte.

Die Meldefrist für eine Teilnahme an der EBEL-Saison 2017/18 endet am 15. Jänner 2017. Medvescak Zagreb war 2013 nach vier Saisonen in der EBEL in die ebenfalls multinationale, höchste russische Eishockey-Liga (KHL) gewechselt.

Neben den formalen Agendapunkten wurde auch die Annahme der Hockey-Europe-Regeln ab der Saison 2017/18 beschlossen. Darunter fällt auch die Adaption der Overtime-Regelung, die für fünf Minuten ein attraktives 3 gegen 3 vorsieht.

Ein positives Zwischenfazit gab es zur von der EBEL organisierten Sky Alps Hockey League (AHL), die sich in kürzester Zeit als ideale Plattform für junge Spieler etabliert habe. So wurden wieder mehr Nachwuchsspieler an die Erste Bank Eishockey Liga herangeführt, die Anzahl an Ausbildungslizenzen stieg im zweiten Jahr auf 62 an.

"Die bisherigen Erfahrungen sind sehr positiv, die AHL-Vereine sind mit den professionellen Strukturen sehr zufrieden. Die jungen Spieler kommen zum Einsatz, davon profitieren auch schon einige Vereine der Erste Bank Eishockey Liga. Ein endgültiges Ergebnis wird sich erst beim Abschneiden der Nationalmannschaft zeigen", erklärte EBEL-Präsident Peter Mennel.

Quelle: APA

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