Eishockey

Eishockey - Neujahr mit Pleite, Pech und Pannen für Salzburg

Ach, wie schießt ihr schlecht: Red Bulls zeigten sich vor dem CHL-Schlager bei der 2.3-Heimniederlage gegen die Innsbrucker Haie von der Rolle.

Haie-Bollwerk: Ex-Salzburger Luka Gračnar.  SN/GEPA pictures
Haie-Bollwerk: Ex-Salzburger Luka Gračnar.

Torschussbilanz? 46:24. Ergebnis gegen die Innsbrucker Haie? 2:3 nach Verlängerung.

Für die Red Bulls begann das neue Jahr genau so, wie das alte endete, mit einer Niederlage gegen ein Team, das nicht mehr die Pick-Round erreichen wird. Und auch die ist selbst für den amtierenden österreichischen Meister und Champions-League-Halbfinalisten mittlerweile - nach dem Dienstag-Fiasko gegen Innsbruck - keine Selbstverständlichkeit mehr.

Im Gegenteil: Wenn die Talfahrt nicht ehebaldigst gestoppt wird, würde die Mannschaft von Greg Poss das erleben, was schon 2012/13 im letzten Jahr unter Pierre Pagé passierte: die Mühen der Qualifikationsrunde zu durchlaufen.

Der Held in der Eisarena für die rund 60 Tiroler Fans war klar ein Langzeit-Salzburger: Luka Gračnar. Der Goalie, der erst während der Saison aus der Slowakei nach Innsbruck gekommen war, kam auf 95,7 Prozent Abwehrquote, während für Salzburgs Steve Michalek für einen Import wieder einmal indiskutable 87,5 Prozent zu Buche standen, doch da muss man sagen: Beide Gegentore in regulärer Zeit entsprangen Fehlern des Verteidigerduos Viveiros/Heinrich. Die beiden aber nahm Cheftrainer Poss sofort in Schutz: "Über die Saison zwei unserer Besten." Dass jetzt auch noch Brent Regner wegen Gehirnerschütterung (aus dem Finish des Bozen-Spiels) länger ausfällt, wiegt nun noch schwerer.

"Die waren viel besser als wir, aber so ist halt Eishockey", meinte Gračnar auf die Gratulation zu seiner herausragenden Leistung. Dass gerade mit Wachter (zum 1:1) und Ross (zur Entscheidung 26 Sekunden vor Ende der Overtime) zwei in Salzburg ausgemusterte Cracks besonders auffielen, passte zu dem aus Salzburger Sicht misslungenen Jahresstart, der gerade einen Punkt brachte, weil Raffl 44,4 Sekunden vor Ende wenigstens das 2:2 gelang.

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