Eishockey

Eishockey: Red Bulls Salzburg besiegen den VSV mit 2:1

Dem Eishockeymeister gelingt die Revanche gegen die Kärntner wesentlich deutlicher als es das Resultat aussagt.

Der Villacher Alexander Rauchenwald (r.) traf für Salzburg. SN/GEPA pictures
Der Villacher Alexander Rauchenwald (r.) traf für Salzburg.

"Ich hatte keinen Favoriten, sondern zwei Herzen in meiner Brust", sagte einer der 2700 Zuschauer Freitag in der Eisarena nach dem 2:1 der Red Bulls gegen Villach - und das war nicht verwunderlich.

Rick Cunningham ist mit Gattin auf Heimatbesuch, und er ist in Salzburg (wo seine Österreich-Karriere 1977 begann) und in Villach eine Legende.

Was er sah, waren hoch motivierte und engagierte Bullen, denen ein kaum weniger motivierter, kämpferischer VSV zusetzte, so gut er konnte - profitierend von der weiter latenten Abschlussschwäche der Poss-Truppe, aber auch von der Hochform von Keeper Olivier Roy (35 Schüsse pariert).

Beruhigend für die Red Bulls war die konsolidierte Leistung in der Defensive, in die sich Goalie Bernhard Starkbaum mit einer starken Partie einbrachte - nur 54 Sekunden fehlten ihm zum ersten Shutout im Bullen-Dress.

Durch Kromps Tor in der letzten Minute fiel das Ergebnis auch knapper aus als der Spielverlauf war. Olson mit der Rückhand in Minute acht hatte Salzburg in Führung gebracht, Rauchenwald 22 Sekunden nach Beginn des Schlussdrittels die Entscheidung im Break erzwungen.

Warum der Villacher fast regelmäßig gegen seinen Stammklub trifft? "Ich kann es auch nicht erklären, aber ich spiele gern gegen meine Freunde." Und er konnte auch das knappe Ergebnis erläutern: "Der VSV steht sehr kompakt, gegen ihn ist es nicht leicht zum Torerfolg zu kommen."

Das Debüt von Daniel Sondell verlief unauffällig, was der schwedische Neuzugang so erklärte: "Da ist noch sehr viel Neues für mich, an das ich mich gewöhnen muss. Aber das Spieltempo ist ähnlich wie in der Schweizer NLA."

Auf den wieder einsatzfähigen Zdenek Kutlak verzichtete Headcoach Poss am Freitag wegen dessen Trainingsrückstands. Er wird aber am Montag (16) im nächsten Heimspiel gegen Innsbruck wohl benötigt, da Mark Flood für das Team Canada am Spengler-Cup abgestellt wird.

Dort ist bei den Kanadiern mit Shaun Heshka (derzeit Oulu/FIN) ein Salzburger Meister von 2011 im Aufgebot, Dominique Heinrich ist Gastspieler beim HC Lugano.

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