Eishockey

Endlich wurden auch die Heim-Fans belohnt

Salzburg schlägt Linz mit 4:1 - aber muss sich neben Chad Kolarik wieder einmal bei Keeper JP Lamoureux bedanken.

Nach ein paar glücklosen Spielen wieder ganz stark: Chad Kolarik (re.) traf zum 1:0 und legte das 2:0 auf.  SN/GEPA pictures/ Jasmin Walter
Nach ein paar glücklosen Spielen wieder ganz stark: Chad Kolarik (re.) traf zum 1:0 und legte das 2:0 auf.

Red Bull Salzburg und der KAC marschieren im Gleichklang an der Spitze der Erste Bank Liga vorneweg: Die Salzburger schlugen Sonntag vor 3100 Fans die Black Wings aus Linz im Volksgarten 4:1, der KAC siegte in Bozen 3:0.

Damit beendeten die Salzburger ihre kleine Heimschwäche - seit der Länderspielpause Mitte November gab es ja schon drei Heim-Niederlagen gegen Dornbirn, Znaim und KAC. Doch so richtig leicht ging der Heimsieg der Salzburger diesmal auch nicht von der Hand: Es war wieder einmal der Abend eines überragenden Keepers JP Lamoureux im Tor der Salzburger, der nicht weniger als 32 Schüsse abgewehrt hat. Denn fast in jedem Drittel gab es eine Black-Out-Phase der Hintermannschaft, in der es an Zuordnung und Übersicht mangelte. "Ja, es gab ein paar Situationen, in denen wir den Puck nicht hinausgespielt haben und dadurch unnötig unter Druck gekommen sind", meinte Trainer Matt McIlvane.

Schade nur für JPL, dass ihm seine Vorderleute das hoch verdiente shut-out nicht schenken konnten: 2:09 Minuten vor dem Ende traf Andreas Kristler gegen sein Ex-Team, mit dem er offenbar noch ein paar Dinge klären muss. Denn nach dem 4:1 durch Mario Huber (empty net nach toller Vorarbeit von Michael Schiechl) attackierte er den Torschützen und ging völlig zurecht vorzeitig unter die Dusche.

Nach der Rückkehr von Thomas Raffl und dem weiteren Ausfall von Raphael Herburger zauberte Coach McIlvane wieder einen neue Einser-Linie aus dem Hut: Chad Kolarik als Center neben Thomas Raffl und John Hughes machte sein bestes Spiel seit längerer Zeit. "Es ist zwar schon längere Zeit her, dass ich als Center gespielt habe, aber Thomas und John machen es einem auch wirklich leicht", meinte Kolarik. Er selbst traf zum 1:0 (mit Unterstützung des Linzer Dreier-Goalies Thomas Stroj) und er legte mit einem Traumpass auf Raffl das 2:0 auf. In die letzte Linzer Drangperiode im Schlussdrittel nahm deren Center Justin Florek eine völlig unnötige Strafe - eine Blödheit, die Derek Joslin im Powerplay mit dem 3:0 bestraft hat.

Quelle: SN

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