Eishockey

Gegner Rouen weckt bei Salzburg schöne Erinnerungen

Der EC Red Bull Salzburg trifft im Achtelfinale der Champions Hockey League erneut auf Rouen. 2018 haben sich die Eisbullen durchgesetzt. Am Freitag siegten sie in der ICE Hockey League erst im Penaltschießen.

Salzburg-Kapitän Thomas Raffl (2. v. r.) war schon vor drei Jahren gegen Rouen erfolgreich. SN/gepa pictures/ jasmin walter
Salzburg-Kapitän Thomas Raffl (2. v. r.) war schon vor drei Jahren gegen Rouen erfolgreich.

Seine bislang erfolgreichste Saison in der Champions Hockey League (CHL) hat der EC Red Bull Salzburg in der Saison 2018/19 bestritten. Der Siegeszug der Eisbullen endete damals erst im Halbfinale, in dem sie sich dem Schwesterclub aus München geschlagen geben mussten.

Erinnerungen an diese Topsaison weckte am Freitag die Auslosung für das Play-off der CHL. Denn wie vor drei Jahren wurden für die Salzburger auch heuer die Rouen Dragons als Achtelfinal-Gegner gezogen. Die Franzosen haben sich als Zweiter der CHL-Gruppe des KAC für das Play-off qualifiziert. In den direkten Duellen setzte sich beide Male der Kärntner Eishockeyclub durch.  "Ich glaube, wir haben ein machbares Los bekommen. Wir kennen Rouen und wissen, dass sie eine starke Mannschaft haben, rechnen uns aber Chancen aus", erklärte Salzburg-Kapitän Thomas Raffl nach der Auslosung. Der 35-jährige Stürmer war schon 2018 beim 3:3 in Rouen und beim 5:1-Heimsieg mit dabei gewesen und hatte gegen die Franzosen auch ein Mal getroffen. Raffl ist erst am Freitag nach zwölf Tagen aus der Quarantäne entlassen worden und hofft nach einigen medizinischen Tests auf seine baldige Rückkehr ins Training. Sollte sich Salzburg erneut gegen Rouen durchsetzen, wartet im Viertelfinale mit dem Sieger aus Tappara Tampere gegen Växjö Lakers ein skandinavischer Topclub.

Vor dem Hintergrund der CHL-Auslosung ist auch die sonntägige Partie Red Bull Salzburg - KAC (16.30) von Interesse. Beide Teams haben ja jeweils ihre Vorrundengruppen gewonnen. Der KAC zog am Freitag Leksands IF (SWE), gegen das man Außenseiter ist. Dennoch war man mit dem Los glücklich, da sich die meisten Spieler ein Topteam aus Schweden gewünscht haben.

Am Freitagabend hatten die Eisbullen bei den Graz 99ers schwer zu kämpfen. Nach 3:0- und 4:2-Führung mussten die Salzburger ins Penaltyschießen, in dem TJ Brennan den entscheidenden Versuch verwertete.

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