Eishockey

Härtetest startet gegen unbesiegte Grazer

In zwei Heimspielen binnen 24 Stunden will der EC Red Bull Salzburg seine Tabellenführung in der Eishockey-Bundesliga weiter ausbauen.

Die Salzburger Chad Kolarik und Bud Holloway bilden das bislang erfolgreichste Sturmduo der Liga. Gemeinsam haben sie bereits fünf Tore erzielt und sieben Treffer vorbereitet. SN/gepa pictures/ mathias mandl
Die Salzburger Chad Kolarik und Bud Holloway bilden das bislang erfolgreichste Sturmduo der Liga. Gemeinsam haben sie bereits fünf Tore erzielt und sieben Treffer vorbereitet.

Mit dem 5:4-Sieg im Penaltyschießen über Meister KAC hat der EC Red Bull Salzburg seine Tabellenführung in der Eishockey-Bundesliga am Sonntag erfolgreich verteidigt. Noch stärker als die Salzburger sind allerdings die Graz 99ers in die neue Spielzeit gestartet.

Die Steirer, die in der letzten Spielzeit sogar den Grunddurchgang gewonnen haben, sind bislang als einziges Team der Liga stets als Sieger vom Eis gegangen. Nach einem Overtime-Erfolg zum Auftakt gegen die Capitals wurden noch Znaim (6:3) und Bozen (6:2) abgefertigt. Dass die Grazer trotz dieser Bilanz nicht ganz oben in der Tabelle stehen, liegt einzig an den Eisbullen, die mit einem Spiel mehr auch ein Pünktchen mehr auf ihr Konto gebracht haben.

Diesen Minimalvorsprung wollen die Salzburger am Freitag (19.15 Uhr) im direkten Duell in eine komfortable Führung verwandeln. Wenig Kopfzerbrechen macht Headcoach Matt McIlvane, dass sein Team zuletzt sowohl gegen Klagenfurt als auch gegen Linz einen komfortablen Vorsprung aus der Hand gegeben hat und so noch in die Verlängerung gezwungen wurde. "Zu lernen, solche Spiele zuzumachen, ist Teil des Entwicklungsprozesses", erklärt der Amerikaner.

Im Heimspiel gegen Graz soll nun endlich wieder ein Sieg nach 60 Minuten her. Unterschätzen wird man die Steirer jedoch keineswegs. "Sie haben seit letztem Jahr eine sehr gute Mannschaft mit einem guten Spielsystem und haben sich für heuer noch einmal verstärkt", weiß Salzburg-Stürmer Alexander Rauchenwald. So gilt es vor allem Neuzugang Joakim Hillding zu stoppen. Der Schwede hat in Graz voll eingeschlagen und führt mit zwei Toren und drei Assists die Scorerliste seines Clubs an. Zudem steht bei den Steirern mit Cristopher Nihlstorp der mit einer Fangquote von 93,9 Prozent aktuell beste Goalie der Liga zwischen den Pfosten. Davon lassen sich die Salzburger freilich nicht beeindrucken. "Wir möchten ihnen unser Spiel aufzwingen und als Sieger vom Eis gehen", betont Rauchenwald.

Fix fehlen werden gegen die Grazer Brendan Mikkelson und Dominique Heinrich. Letzterer könnte aber am Samstag (19.15 Uhr) schon wieder auf dem Eis stehen, wenn mit dem Heimspiel gegen Znaim gleich der nächste Härtetest ansteht. Die Tschechen haben zuletzt den VSV mit 3:1 besiegt und liegen drei Punkte hinter Salzburg auf Rang fünf.

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