Eishockey

Innsbruck, KAC lösten in EBEL letzte "Pick Round"-Tickets

Die 42. Runde des Grunddurchgang in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) hat am Mittwoch Siege des Top-Quartetts und des Schluss-Duos gebracht. Durch die Niederlagen der übrigen Teams gab es auf den Plätzen fünf bis zehn keine Verschiebungen, aber doch zwei wichtige Entscheidungen. Denn Innsbruck und dem KAC reichte das, um vorzeitig die letzten beiden "Pick Round"-Tickets zu lösen.

Für die Innsbrucker war eine 3:4-Heimschlappe nach Penaltyschießen gegen Schlusslicht Ljubljana damit leichter zu verkraften. Die Tiroler lagen bis Ende der Verlängerung nie zurück, aber auch nur mit maximal einem Tor in Front. Den entscheidenden Penalty verwertete Ales Music, er hatte bereits den Ausgleich zum 2:2 erzielt. Es war der neunte Saisonerfolg der Slowenen, zuletzt schon 1:0-Sieger daheim gegen Südtirol.

Der KAC unterlag Tabellenführer Vienna Capitals daheim 2:3, hatte aber durchaus Chancen den Gewinn zumindest eines Punktes. Doch in einem sehr schnell geführten Match agierten die Wiener wieder einmal abgebrühter, stellten nach 0:1-Rückstand auf 3:1, wobei das dritte Tor durch Jerry Pollastrone der 3.000. Caps-Treffer der Club-Geschichte war. Danach ließen die Gäste nur noch das 2:3 durch David Fischer zu (59.).

Den Capitals fehlen vor den ausstehenden beiden Runden nur noch drei Zähler auf die 100-Punkte-Marke. Die bisherige Rekordausbeute in einem Grunddurchgang wurde schon um sechs Zähler übertroffen, die an Siegen mit 33 um zwei. Der weiter mit 15 Punkten Vorsprung voranliegende Leader hat 54 seiner bisherigen Zähler in der Fremde geholt, ebenso eine neue Bestleistung.

Während sich aber die Klagenfurter über deren erste Teilnahme an der Runde der Top sechs seit 2013 auch freuen durften, ist der Zug für Lokalrivale VSV endgültig abgefahren. Seine beiden Treffer beim Heim-2:5 gegen Linz resultierten zudem aus Fehlern des bei den Gästen unerwartet nominierten jungen Goalies Florian Janny. Nach dem Zwischenstand von 2:2 zog Linz gegen die saft- und kraftlosen Villacher aber wieder davon.

Auch Graz hätte bei einem vollen Heimerfolg gegen Salzburg noch theoretische Chancen auf die Top sechs gehabt, unterlag dem Meister jedoch 0:4. Die "Bullen" trafen bis zur zweiten Pause zwar durch Thomas Raffl nur einmal (24.), Daniel Welser (43.), Peter Hochkofler (57.) und Bill Thomas (60.) legten allerdings in der Schlussphase noch kräftig nach. Goalie Luka Gracnar freute sich über sein viertes Saison-"shut out".

Das gelang auch Dornbirn-Schlussmann Florian Hardy beim 4:0-Heimerfolg gegen Fehervar. Damit wahrten die Vorarlberger die Chance, die Ungarn im Grunddurchgang noch auf den vorletzten Platz zu verweisen. Südtirol schließlich feierte einen 3:1-Heimerfolg gegen Znojmo und bleibt damit fix Vierter. Die Tschechen liegen im Rennen um die Pole-Position in der Viertelfinal-Qualifikationsrunde weiter gleichauf mit Villach.

Quelle: APA

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