Eishockey

Kantersieg als Weihnachtsgeschenk für die Fans

Eisbullen schossen bei der Rückkehr des Publikums Fehérvár mit 8:2 aus dem Volksgarten.

Die Salzburger (im Bild Ali Wukovits) feuerten aus allen Rohren.  SN/GEPA pictures
Die Salzburger (im Bild Ali Wukovits) feuerten aus allen Rohren.

Das lange Warten hat sich gelohnt. Nachdem der EC Red Bull Salzburg coronabedingt drei Wochen auf die Unterstützung der Fans hatte verzichten müssen, pilgerten am Samstag wieder 1559 Zuschauer in die Eisarena im Volksgarten. Die Mannschaft zeigte sich davon gleich beflügelt und feierte gegen Fehérvár einen 8:2-Kantersieg. Mit dem höchsten Saisonerfolg bauten die Salzburger im letzten Heimspiel vor Weihnachten ihre Tabellenführung in der ICE Hockey League weiter aus.

"Es ist so schön, dass wir die Fans wieder zurück in der Halle haben. Und was für ein großartiges Weihnachtsgeschenk haben wir all denen gemacht, die heute gekommen sind", freute sich Coach Matt McIlvane über die Rückkehr der Fans. "Sie haben eine große Show zu sehen bekommen. Unser Team hat wirklich stark gespielt."

Schon im ersten Drittel feuerten die Salzburger aus allen Rohren. Doch keiner der 15 Schüsse wollte im gegnerischen Tor einschlagen. Das änderte sich nach der ersten Pause. Nur 33 Sekunden nach dem Start des zweiten Drittels brach Kapitän Thomas Raffl das Eis und eröffnete damit das Schützenfest. "Wir sind geduldig geblieben und dann sind die Tore einfach gefallen und gefallen und gefallen", erklärte Coach McIlvane. So erhöhten Vincent LoVerde, Peter Schneider, Paul Huber und Aljaž Predan noch vor der letzten Drittelpause auf 5:0. Und auch der erste Gegentreffer brachte die Salzburger nicht aus dem Tritt. "Trotz des Vorsprungs haben wir größtenteils weiter so gespielt, wie wir spielen wollen. Das zeigt, dass das Team immer reifer wird und weiter wächst. Es macht Spaß, das zu sehen", lobte McIlvane seine groß aufspielende Truppe.

So trug sich auch noch Dominique Heinrich mit einem Powerplay-Treffer in die Schützenliste ein und Peter Schneider machte im Schlussdrittel seinen Dreierpack perfekt. "Wir haben in unserer Linie gerade eine gute Chemie, passen gut zusammen, kämpfen füreinander und finden uns gegenseitig am Eis. Da kann ich meinen Linienkollegen heute dafür danken, dass ich drei Tore geschossen habe", meinte Schneider, der den Jubel auf der Tribüne genoss. "Es ist einfach so viel besser mit Zuschauern und ein tolles Erlebnis für uns, zu Hause so einen Sieg vor den Fans einzufahren. Ich hoffe, es geht so weiter."

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