Eishockey

Österreich startet gegen übermächtige Schweden in WM

ÖEHV-Team will die ersten Spiele nutzen, um sich an das WM-Niveau zu gewöhnen. Freude statt Nervosität bei Toptalent.

Gerade erst 18 Jahre alt geworden gibt Marco Kasper gegen Schweden sein WM-Debüt. SN/gepa pictures/matic klansek
Gerade erst 18 Jahre alt geworden gibt Marco Kasper gegen Schweden sein WM-Debüt.

Für Österreichs Eishockey-Nationalteam steht am Samstag (11.20 Uhr, live auf ORF Sport +) bei der A-WM in Finnland gleich die erste wohl unlösbare Aufgabe auf dem Programm. Die Mannschaft von Coach Roger Bader bekommt es zum Auftakt mit den übermächtigen Schweden zu tun. Aber auch in den folgenden Matches wird es für Österreich, das erst durch den Ausschluss von Russland und Belarus die WM-Teilnahme geerbt hat, eher darum gehen, die erwartbare Niederlage in Grenzen zu halten. Am Sonntag sind die USA der Gegner, zwei Tage später geht es auch noch gegen Tschechien (beide 15.20 Uhr, live auf ORF Sport +).

"Für uns wird wichtig sein, dass wir uns durch diese Spiele so schnell wie möglich an das Niveau gewöhnen und herankommen. Dass wir unser Spiel finden und gegen solche Gegner teilweise mitspielen können", betont Stürmer Manuel Ganahl, dem freilich klar ist: "Gegen diese Topnationen sind wir klarer Außenseiter. Wir gehen als Underdog in die WM."

Die Vorfreude auf den WM-Start ist im rot-weiß-roten Team jedenfalls groß. "Wir sind enorm stolz, mit diesen Topnationen in die Competition zu gehen. Bei einer A-WM erwartet man die Crème de la Crème. Wir sind bereit und freuen uns auf die WM", erklärt Kapitän Thomas Raffl. In der Mannschaft, die durch den Ausfall von Dominic Zwerger und die Nachnominierung von Simeon Schwinger erst seit Donnerstag komplett ist, sieht der Routinier trotz der vielen WM-Debütanten großes Potenzial. "Der Mix in der Mannschaft ist sehr gut. Wir haben sehr talentierte junge Spieler und einige arrivierte Spieler mit einigem an Erfahrung. Das gilt es aufs Eis zu kriegen." Dass Österreich seinen Platz unter den Großen nur durch den Ausschluss zweier Teams erhalten hat, spielt für Raffl keine große Rolle. "Die Umstände, das wünscht man niemandem. Jetzt wollen wir aber die Chance nutzen und beweisen, dass wir auf diesem Niveau mithalten können."

Zum jüngsten rot-weiß-roten WM-Spieler seit 21 Jahren wird am Samstag Marco Kasper avancieren. Seit Oliver Setzinger mit 17 Jahren und neun Monaten von Ron Kennedy zur WM 2001 nach Deutschland mitgenommen worden war, war kein Österreicher bei einer WM jünger als der seit 8. April 18-Jährige. "Ich bin nicht nervös, sondern freue mich nur", versichert der hochtalentierte Schweden-Legionär.

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