Eishockey

Red Bull Salzburg unterliegt KAC: "Der Unterschied war nur ein Penalty"

Salzburg unterlag dem KAC nach Penaltyschießen 2:3 - hätte das Spiel aber schon viel früher entscheiden müssen.

Benjamin Nissner (r.) traf im Doppelpack.  SN/GEPA pictures
Benjamin Nissner (r.) traf im Doppelpack.

Zum insgesamt bereits 150. Mal trafen Red Bull Salzburg und der KAC in der Liga-Geschichte aufeinander und dass der ewig junge Liga-Klassiker nichts von seiner Brisanz verloren hat, das sah man schon im ersten Saisonduell. Doch wie schon im letztjährigen Halbfinale (4:1 Siege für den KAC) hatten die Kärntner das bessere Ende für sich: Matt Fraser beendete mit dem einzigen verwandelten Penalty den Krimi mit 3:2 für den KAC.

Salzburgs Trainer Matt McIlvane sparte dennoch nicht mit Lob für seine Rumpftruppe. "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und wieder großen Charakter gezeigt. Am Ende machte nur ein verwandelter Penalty den Unterschied aus."

Bei Salzburg merkt man mittlerweile, dass der dichte Spielplan und die lange Ausfall-Liste (auch am Sonntag fehlten wieder neun Stammkräfte wegen Verletzungen oder Corona) deutlich an den Kräften zehren. So kamen die Gastgeber im ersten Drittel nicht richtig auf Touren, der KAC seinerseits wirkte nach einigen Linienumstellungen eher verunsichert. Das Bild sollte sich im zweiten Abschnitt ändern, Salzburg bekam richtig gut Zugriff auf die Partie und hatte nicht weniger als drei Alleingänge zu verzeichnen. Doch Aljaz Predan, Flo Baltram und Mario Huber scheiterten jeweils an Keeper Sebastian Dahm. Spätestens in der Phase hat man einen Torjäger von Format eines Ty Loney schmerzlich vermisst. Ein platzierter Schuss von Thomas Koch, mit dem er Salzburgs ansonsten starken Schlussmann Atte Tolvanen überraschte, brachte das 0:1 und stellte damit die Partie auf den Kopf.

Im Schlussabschnitt dauerte es nur 32 Sekunden, ehe der Puck im Netz der Klagenfurter zappelte: Flo Baltram legte ideal für Benjamin Nissner auf - 1:1. Jetzt war Salzburg im Vorwärtsgang, die Führung nur eine Frage der Zeit. Doch es änderte sich nicht viel am Spielverlauf: Salzburg stürmte, scheiterte immer wieder am überragenden KAC-Keeper - und die Rotjacken trafen in Person von Matt Fraser zum 2:1. Ehe es doch noch (fast) ein Happy End gab, denn Nissner traf neuerlich zum Ausgleich - mit nur noch 2:36 Minuten auf der Spieluhr. Die Verlängerung blieb torlos, wobei Salzburgs Tolvanen sein Team in das Penaltyschießen rettete. Da traf Nissner nur die Stange, Matt Fraser netzte als einziger Spieler ein.

Immerhin zeichnet sich ein Ende der unglaublichen Ausfallserie ab: Dominique Heinrich, Thomas Raffl und Alex Pallestrang sind bereits wieder aus der Quarantäne und sollen am kommenden Wochenende ihr Comeback feiern. Zuvor geht es noch Dienstag nach Bratislava.

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