Eishockey

Salzburg gegen Dornbirn: Im 600. Spiel blieb für Raffl der Siegtreffer

Salzburg kämpft sich gegen Dornbirn zu einem minimalistischen 1:0-Sieg und hat nun schon Rang zwei im Visier.

Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne. SN/GEPA pictures
Thomas Raffl (vorn) traf zum 1:0 gegen den starken finnischen Keeper Juha Rinne.

Man kann Eishockey-Spiele auch mit 1:0 Toren und null Strafminuten gewinnen - in die Annalen der Club-Geschichte werden solche Spiele aber nicht eingehen. Einer wird sich jedoch gerne an den gestrigen Abend zurückerinnern: Thomas Raffl bestritt sein 600. Ligaspiel und dem Jubilar war es auch vorbehalten, das alles entscheidende Tor in der 50. Spielminute zu erzielen. Er fälschte im Powerplay einen Schuss von Peter Mueller ab - für Statistikfans: Es war Raffls 194. Ligator.

Dass sich Salzburg gegen Dornbirn schwergetan hat, war nicht ganz überraschend - eher war der klare 8:3-Auswärtserfolg am Samstag in Dornbirn (mit fünf Scorerpunkten von Rob Schremp) die Überraschung. Die Vorarlberger haben eine Mannschaft mit vielen ausländischen Klassespielern und mit dem Finnen Juha Rinne jetzt auch einen Klassekeeper im Tor. Es würde nicht überraschen, wenn Dornbirn seinen Platz unter den Top 6 verteidigen kann.

Was Dornbirn jedoch nicht hat: eine vollwertige vierte Linie - das ist an solchen Abenden wie dem gestrigen die Entscheidung gegen ein Team, das wie Salzburg mit vier Linien Druck zu machen versucht. "Wir haben 60 Minuten hart gearbeitet und Starkbaum hat großartig gehalten", meinte Trainer Greg Poss. In der Tat wurde Starkbaum mit 29 gehaltenen Schüssen zum Vater des Sieges - für Salzburg übrigens schon der zehnte in den elf Spielen seit Anfang Dezember.

Diese Siegesserie hat die Salzburger nun auch in der Tabelle nach vorn gespült, auf den zweitplatzierten KAC (verlor nun zwei Mal gegen Zagreb) fehlt nur noch ein Punkt.

Mit dem eben begonnenen Jahr 2018 füllt sich auch der Kader der Salzburger wieder auf: Nach Dominique Heinrich und Alex Pallestrang gab nun Peter Mueller gestern sein Comeback, am morgigen Mittwoch wird Alex Rauchenwald im Auswärtsspiel gegen Bozen folgen und am Freitag (Heimspiel gegen Innsbruck) steigt dann auch wieder Kapitän Matthias Trattnig ins Geschehen ein. Für Trainer Greg Poss wird auch das eine neue Herausforderung, er muss die Spieler, die retour kommen, in ein zuletzt gut funktionierendes Team integrieren.

(SN)

Aufgerufen am 19.01.2018 um 06:23 auf https://www.sn.at/sport/eishockey/salzburg-gegen-dornbirn-im-600-spiel-blieb-fuer-raffl-der-siegtreffer-22437631

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