Eishockey

Salzburg gewann hochklassiges EBEL-Match gegen KAC

Red Bull Salzburg hat sich am Dienstag in der Erste Bank Eishockey Liga (EBEL) in einem packenden Schlager durchgesetzt. Der Titelverteidiger gewann in Klagenfurt gegen den starken KAC mit 3:2 nach Verlängerung. Salzburg ist weiter Tabellendritter, weil die Black Wings Linz mit einem 3:1-Auswärtssieg in Graz Platz zwei erfolgreich verteidigten.

Titelverteidiger Salzburg setzte sich in Klagenfurt durch.  SN/APA (EXPA/JFK)/EXPA/JFK
Titelverteidiger Salzburg setzte sich in Klagenfurt durch.

Der VSV verlor das Duell um Rang sieben in Znojmo mit 1:3. Der Dornbirner EC beendete mit einem 3:1-Heimsieg gegen HCB Südtirol die sechs Partien währende Niederlagenserie und verdarb den Bozenern den vorzeitigen Einzug in die Pick Round.

4.250 Zuschauer in der Klagenfurter Stadthalle sahen ein hochklassiges Spiel, in dem die Rotjacken den Meister voll forderten. Der KAC hatte sogar klar mehr und die besseren Chancen, scheiterte aber immer wieder am herausragenden Salzburg-Torhüter Luka Gracnar, der 45 Torschüsse abwehrte. Dennoch holte sich der KAC einen Punkt im Kampf um den Play-off-Einzug, die Klagenfurter haben noch vier Punkte Vorsprung auf den siebentplatzierten HC Znojmo.

Daniel Sondell brachte die Salzburger mit einem verdeckten Schuss im Powerplay in Führung (13.), Jamie Lundmark gelang mit einem Solo sein 23. Saisontor zum Ausgleich (35.). Mit einem umstrittenen Treffer von Thomas Koch schaffte der KAC in der 52. Minute die Führung, doch nur 53 Sekunden später gelang Thomas Raffl der Ausgleich. In der Verlängerung schoss John Hughes die Roten Bullen zum vierten Sieg hintereinander.

In Graz erwiesen sich die Linzer einmal mehr als ungeliebter Gast. Die Black Wings sind in der steirischen Hauptstadt seit genau drei Jahren unbesiegt, der 3:1-Erfolg war bereits der sechste Auswärtssieg bei den 99ers in Folge. Die Heimischen lagen nach dem ersten Drittel dank Kyle Beach (19.) in Führung, doch Brian Lebler im Powerplay (24.) und Liga-Toptorjäger Dan DaSilva mit seinem 27. Treffer (37.) drehten im Mitteldrittel das Spiel zugunsten der Linzer. Joel Broda beendete in der 59. Minute mit einem Empty-Netter den erfolglosen Grazer Sturmlauf auf den Ausgleich.

In Znojmo feierte der Vize-Meister im dritten Spiel unter Neo-Coach Roman Simicek den ersten Erfolg. Mit dem ersten Saisonsieg gegen die Villacher kamen die Tschechen auch der Pick Round der Top 6 und damit dem direkten Play-off-Einzug einen Schritt näher. Znojmo überholte den VSV und rückte bis auf drei Punkte an die auf Platz sechs liegenden Innsbrucker heran, während die Villacher weiter fünf Punkte Rückstand auf die Tiroler aufweisen.

Quelle: APA

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